Der SC Hassel marschiert weiter durch die Westfalenliga 1 und strotzt vor Selbstvertrauen. Die Erwartungen werden jedoch gedämpft.

SC Hassel

Aufstieg ist noch kein Thema

Maximilian Gerhard
01. Oktober 2015, 11:07 Uhr
Foto: Ralf Haselbach

Foto: Ralf Haselbach

Der SC Hassel marschiert weiter durch die Westfalenliga 1 und strotzt vor Selbstvertrauen. Die Erwartungen werden jedoch gedämpft.

Mit jeweils 0:4 kamen zuletzt auch die zweiten Mannschaften vom SV Rödinghausen und Preußen Münster beim Tabellenführer unter die Räder. "Das waren zwei spielstarke Gegner, die wir deutlich bezwingen konnten. Gegen Rödinghausen war sogar ein noch höherer Sieg möglich. In beiden Partien ist unsere Taktik auf jeden Fall voll aufgegangen", staunte ein hochzufriedener Chefcoach Thomas Falkowski über die eindeutigen Ergebnisse.

Sechs Siege und 25 Treffer nach sieben Spieltagen belegen den herausragenden Start des SC, welcher derzeit eine nahezu perfekt funktionierende Mannschaft zur Verfügung hat. "Die komplette Truppe denkt sowohl offensiv als auch defensiv. Dadurch haben wir ein klasse Umschaltspiel gepaart mit einer hohen spielerischen Qualität", lobt er seine Spieler in den höchsten Tönen.

Trotz der aktuellen Erfolgsserie spricht im Verein indes keiner vom Aufstieg: "Das ist bisher ein gelungener Saisonstart, aber wir haben noch lange nichts erreicht. Dämpfer müssen einkalkuliert werden". Damit versucht Thomas Falkowski auch die Euphorie im Umfeld etwas zu bremsen. Denn aktuell spricht aufgrund des attraktiven Spielstils mit vielen Toren und der sichersten Defensive der Liga, einiges für den Aufstieg in die Oberliga. Vom beeindruckenden Beginn ist er allerdings nicht überrascht, weil in der Sommerpause an den richtigen Stellschrauben gedreht worden sei. So scheint die Zielsetzung "unter die ersten Vier" zu kommen, mehr als machbar zu sein.

Als nächstes muss die Tabellenspitze gegen Grün-Weiß Nottuln verteidigt werden. "Das wird ein hartes Stück Arbeit, da der Gegner im Zentrum stark besetzt ist und die Defensive erstmal geknackt werden muss. Zudem ist man im Duell mit dem Spitzenreiter immer noch motivierter", erwartet der SC-Trainer einen widerspenstigen Tabellenneunten.

Autor: Maximilian Gerhard

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