Souverän marschieren die Cracks des Herner EV bislang durch die Vorbereitung. Alle sechs Partien wurde - größtenteils deutlich - gewonnen.

Herner EV

Ergänzungen noch erwünscht

14. September 2015, 16:10 Uhr
Foto: Ketzer

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Souverän marschieren die Cracks des Herner EV bislang durch die Vorbereitung. Alle sechs Partien wurde - größtenteils deutlich - gewonnen.

So gab Coach Frank Petrozza seinen Jungs nach drei Testspielen in drei Tagen den Montag frei. "Natürlich haben die Jungs jetzt erstmal schwere Beine, aber wir sind ja in der Vorbereitungsphase. Da geht es darum, einen Rhythmus zu finden. Bislang hat es das Team richtig gut gemacht", lobt Petrozza.

Nach einem halben Dutzend Duelle gegen die Hammer Eisbären (9:2, 7:1), Dortmunder Eisadler (6:5, 6:2) und Eaters Limburg (5:0, 12:0) steht am kommenden Freitag dann schon das abschließende Vorbereitungspiel auf dem Programm. Am Gysenberg erwartet der HEV ab 20 Uhr den Bayernligisten Höchstädter EC. Ein in NRW eher selten gesehener Gast, dessen Wahl der Trainer aber begründen kann: "Ich wollte mal gegen einen Gegner testen, der etwas mehr auf den Körper spielt. Das tun die Bayern meistens. Wir können einen harten Kampf erwarten." Bleibt den Hernern zu wünschen, dass sich in der letzten Partie vor dem Kracher zum Saisonauftakt gegen die Moskitos Essen keiner verletzt. Bislang kommen die Grün-Rot-Weißen im Gegensatz zum alten Erzrivalen verletzungsfrei durch die Vorbereitung.

Unterdessen hält der Italo-Kanadier auch weiter die Augen nach potenziellen Neuzugängen offen. Was in Anbetracht des "nicht ganz so großen Kaders" (Zitat Petrozza) sicher nicht die schlechteste Idee sein kann. Aber: "Derjenige muss zu uns und in unser Konzept passen, welches darauf ausgelegt ist, Spieler langfristig hier zu behalten. Ich will hier keinen nur für ein Jahr holen", bekräftigt der 44-Jährige.

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