Vor der Herkules-Aufgabe am Samstag bei Aufstiegskandidat Rot-Weiß Oberhausen hat sich die personelle Lage beim FC Kray entspannt.

FC Kray

Durchatmen vor den Kracher-Wochen

Martin Herms
04. September 2015, 09:07 Uhr
Foto: Frank Gröner

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Vor der Herkules-Aufgabe am Samstag bei Aufstiegskandidat Rot-Weiß Oberhausen hat sich die personelle Lage beim FC Kray entspannt.

Für den FC Kray läuft es in dieser Saison noch nicht rund. Das große Überraschungsteam des Vorjahres hat nach fünf Spielen erst zwei Zähler auf dem Konto. Der Hauptgrund für das bescheidene Abschneiden ist die mangelnde Torquote. Nur drei Mal trafen die Essener im bisherigen Saisonverlauf ins Schwarze. Zu wenig, um in dieser Liga Siege einzufahren.

Drei Spieler, auf denen in puncto Torproduktion große Hoffnungen liegen, sind [person=8683]Emre Yesilova[/person], [person=4186]Ilias Elouriachi[/person] und Neuzugang [person=1593]Romas Dressler[/person]. Alle drei hatten sich bei der unglücklichen 1:2-Heimpleite gegen Rot Weiss Ahlen verletzt und konnten seitdem nicht mehr mitwirken. Während bei Elouriachi schnell klar war, dass es sich um einen Muskelfaserriss handelt, wurde sowohl bei Dressler als auch bei Yesilova ein langfristiger Ausfall befürchtet. Krays Sportlicher Leiter Fabian Decker kann nun aber Entwarnung geben. „Es ist nicht so schlimm, wie es zunächst aussah. Romas Dressler wird uns noch rund zwei Wochen fehlen, Ilias Elouriachi ist wieder im Lauftraining und Emre Yesilova könnte vielleicht schon beim nächsten Spiel wieder dabei sein“, berichtet Decker.

Der Spielplan hat den Krayern für den kommenden Samstag den nächsten Kracher beschert. Ab 14 Uhr ist der FCK im Oberhausener Stadion Niederrhein zu Gast. Es ist der Startschuss für ein knüppelhartes Programm, denn nach RWO heißen die Gegner Borussia Mönchengladbach II und Viktoria Köln. Die Kleeblätter hatten zuletzt in beeindruckender Manier den amtierenden Meister Borussia Mönchengladbach II bezwungen und gehen als großer Favorit ins Rennen.

Doch gerade mit der Außenseiterrolle kann der Klub aus dem Essener Osten traditionell sehr gut leben. Schon beim 0:1 in Aachen schnupperte das Team von Trainer Micha Skorzenski an einer Überraschung. "Oberhausen ist eine Spitzenmannschaft und will zuhause natürlich gewinnen. Wir haben gegen die Teams von oben zuletzt immer gut ausgesehen. Deshalb fahren wir nicht ohne Hoffnung zu diesem Spiel. Wenn wir weiter hart arbeiten, werden wir irgendwann wieder gewinnen", hofft Decker.

Autor: Martin Herms

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