Nach dem Sturmtief, das in den letzten Wochen über Hiesfeld gezogen ist, sind die Vereinsverantwortlichen des TV Jahn nun darum bemüht, die Wogen zu glätten.

TV Jahn Hiesfeld

Vollack fehlen noch drei Spieler

25. August 2015, 17:06 Uhr
Foto: Ketzer

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Nach dem Sturmtief, das in den letzten Wochen über Hiesfeld gezogen ist, sind die Vereinsverantwortlichen des TV Jahn nun darum bemüht, die Wogen zu glätten.

Der Klub-Vorsitzende, Dietrich Hülsemann, verteidigt den vom Vorstand durchgesetzten Sparkurs, die Kosten für die Oberliga-Mannschaft zu senken. Schließlich stünden den 150.000 Euro an Werbeeinnahmen rund 180.000 Euro Ausgaben für die Oberliga-Elf gegenüber. Diese Unterdeckung zu Saisonbeginn wurde ausgeglichen, in dem zahlreiche Amateurverträge umgewandelt und somit die Kosten alleine für die Berufsgenossenschaft gesenkt wurden.

Während die Führungsriege immer wieder betont, dass die "Veilchen" auch in Zukunft in der Oberliga spielen wollen, weil sich ansonsten vielleicht auch einige Sponsoren abwenden würden, verordnet sie dem Team von Coach Jörg Vollack allerdings eine Verjüngungskur. Zukünftig will der TV Jahn verstärkt auf den (eigenen) Nachwuchs setzen, sportlich aber trotzdem konkurrenzfähig bleiben.

Das gilt nach den Abgängen von [person=5995]Patrick Dertwinkel[/person], [person=1691]Dominik Borutzki[/person], [person=4191]Soufian Rami[/person] sowie den Verletzungen von [person=2052]Jan-Lukas Pirschel [/person](Abriss des Syndesmosebands), [person=4671]Maik Goralski [/person](Zehenbruch) oder [person=19189]Christian Biegierz[/person] (Sprunggelenksverletzung) auch für die aktuelle Spielzeit.

Vollack musste beim jüngsten Remis in Duisburg II mit nur 15 Feldspielern auskommen. Zwar hat Manager Harald Plank auf die personelle Misere bereits reagiert und [person=5807]Patrick Polk[/person] vom KFC geholt, trotzdem fehlt den Hiesfeldern aufgrund des Aderlasses noch ein Sechser und ein Achter. Zudem müssen sie sich wahrscheinlich nach einem neuen Keeper umschauen, denn [person=10091]Sebastian Wickl[/person] hat dem Verein signalisiert, vielleicht doch noch wechseln zu wollen.

„Wir sind auf der Suche nach Neuzugängen, können aber noch keinen Vollzug vermelden“, berichtet Plank. Er weiß, dass er vor einer hohen Hürde steht, denn das Transferfenster schließt bereits in sechs Tagen. Plank: „Ich bin mir trotzdem sicher, dass wir Lösungen finden werden. Einen Vorteil hat die ganze Sache schließlich schon: Wir sind als Team viel enger zusammengerückt. Daran wird sich hoffentlich so schnell auch nichts mehr ändern.“

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