Als der BVB einmal ins Rollen kam, war er kaum noch zu stoppen. So gelang ein deutlicher Sieg gegen den Wolfsberger AC. Die Einzelkritik.

BVB-Einzelkritik

Hattrick Mkhitaryan

06. August 2015, 22:28 Uhr
Foto: firo

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Als der BVB einmal ins Rollen kam, war er kaum noch zu stoppen. So gelang ein deutlicher Sieg gegen den Wolfsberger AC. Die Einzelkritik.

Roman Weidenfeller (3): Bekam vor dem Anpfiff noch ein Geburtstagsständchen von den Fans. Der Keeper wurde am Donnerstag 35 Jahre alt. Während der 90 Minuten nie gefordert.

Lukasz Piszczek (4): Viele unnötige Ballverluste vom Rechtsverteidiger, der auf seiner Seite nicht überzeugen konnte. Lediglich ein guter Angriffslauf in der 34. Minute, den Kagawa nicht zum Abschluss führen konnte.

Sokratis (2-): Sehr abgeklärte Vorstellung des Innenverteidigers, der im Zweikampf kaum zu bezwingen war. Spielaufbau war noch nie sein Ding und so blieben auch diesmal seine Versuche, Angriffe einzuleiten, insgesamt erfolglos.

Mats Hummels (3): Im Aufbauspiel nicht so stark wie von ihm gewohnt. Ansonsten eine solide Partie vom Kapitän.

Marcel Schmelzer (2): Schaltete sich oft in die Angriffe ein. Highlights seines Auftritts war die präzise Flanke auf Aubameyang, die dieser nicht verwerten konnte (26.) sowie ein Pfostenschuss, der auch Wolfsberg-Keeper Kofler überraschte (53.).

Julian Weigl (2): Sehr solide, sehr unaufgeregt. Der 19-Jährige brachte gefühlt jeden Pass zum Mitspieler und tritt auf, als wäre er schon seit ein paar Jahren dabei.

Ilkay Gündogan (2): Kam in der ersten Hälfte nicht an seine Bestform heran, war dafür nach der Pause umso besser. Leitete dafür mit einem tollen Direktpass die Führung ein (48.) und bereitete das 2:0 Aubameyang vor (64.).

Henrikh Mkhitaryan (1): Lange fragte man sich, warum er nicht einfach mal abzieht, anstatt den Pass zu versuchen. Das hatte ihm anscheinend auch Tuchel gesagt und so versenkte er gleich dreimal eiskalt die Kugel zum 3:0, 4:0 und 5:0. Bereitete auch noch den Treffer von Reus vor. Sahnetag!

Shinji Kagawa (3+): War neben Weidenfeller der einzige Spieler, der im Vergleich zum Hinspiel neu ins Team kam. Der Japaner war sehr agil und bemüht, Torgefahr zu entwickeln. Traf zum 1:0, doch sein Tor wurde wegen Abseits nicht anerkannt (42.).

Marco Reus (2+): War an fast allen gefährlichen Szenen beteiligt, wie in Minute 34 und 38, in denen er Kofler noch nicht überwinden konnte. Hatte zunächst Pech, dass er keinen Elfmeter bekam (41.), war dann kurz nach der Pause zur Stelle, um mit viel Platz das 1:0 zu erzielen (48.).

Pierre-Emerick Aubameyang (3+): Scheiterte aus kurzer Distanz zunächst per Kopf an Kofler (26.), probierte es etwas später dann sogar per Hacke (37.), doch auch dieser Versuch war kein Problem für den Gästekeeper. Blieb in der 64. Minute schließlich eiskalt und lupfte den Ball über Kofler zum 2:0 ins Netz (64.). Umso schlimmer, wie er kurz darauf das leere Tor nicht traf (68.).

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