Wenn am Wochenende Rot-Weiss Essen und Fortuna Düsseldorf aufeinandertreffen, dann ist es auch ein Duell zweier Trainer, die sich sehr gut kennen.

RWE-Coach Siewert

"Funkstille" mit Kumpel Kramer

07. August 2015, 09:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Wenn am Wochenende Rot-Weiss Essen und Fortuna Düsseldorf aufeinandertreffen, dann ist es auch ein Duell zweier Trainer, die sich sehr gut kennen.

RWE-Coach Jan Siewert und Fortuna-Trainer Frank Kramer haben einst gemeinsam den Fußballlehrer-Lehrgang absolviert. Nun treffen sie mit ihren neuen Vereinen direkt aufeinander. "Wir haben uns zehn Monate lang ein Zimmer geteilt und kennen uns dementsprechend gut", verrät Siewert. Beide dürften also eine Vorstellung davon haben, was ihr Kollege am Sonntag (16 Uhr) versuchen wird, um das Spiel zu gewinnen.

Eine gewisse Ähnlichkeit in ihrer Vorstellung von Fußball gibt es, sagt Siewert: "Wir lieben es beide, das Spiel zu bestimmen." Trotzdem verfolgen beide nicht die gleiche Philosophie. "Ich habe schon einmal gesagt, dass es nicht so wichtig ist, in welchem System man spielt, sondern wie man in diesem System agiert. Und da unterscheiden sich unsere Mannschaften schon", findet Siewert.

Beide Trainer eint, dass sie mit dem Saisonstart nicht zufrieden sein können. Düsseldorf holte einen Punkt aus den Partien gegen Union Berlin (1:1) und den SC Paderborn (1:2), RWE verlor am ersten Spieltag mit 0:3 gegen den SC Wiedenbrück. Das direkte Duell im DFB-Pokal hat für beide eine große Bedeutung. Deshalb gibt es vor dem Spiel auch keine Gespräche mehr. "Zwischen uns herrscht aktuell Funkstille", betont Siewert, fügt aber an: "Das war uns beiden schon bei der Auslosung klar. Wir müssen uns beide auf dieses Spiel vorbereiten." Zeit für einen lockeren Plausch gibt es wieder am Montag, vorher haben Siewert und Kramer nur eins im Kopf: Den Einzug in die 2. Pokalrunde.

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