Unschöne Szenen rund um den Wuppertaler Freudenberg! Am Mittwochabend jagten WSV-Hooligans Anhänger des SV Lippstadt.

Wuppertal - Lippstadt

WSV-Hooligans jagen SVL-Fans

Krystian Wozniak
25. Juli 2015, 14:10 Uhr
Foto: Tillmann

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Unschöne Szenen rund um den Wuppertaler Freudenberg! Am Mittwochabend jagten WSV-Hooligans Anhänger des SV Lippstadt.

Nach dem Testspiel der Oberligisten lauerten rund 30 Wuppertaler Hooligans zwölf SVL-Fans auf und jagten diese. Das berichtet die Westdeutsche Zeitung.

Demnach sollen sich die schockierenden Szenen nach Schlusspfiff abgespielt haben. Die Gästefans waren durch einen Hinterausgang zu ihren Autos geführt worden. Laut der WZ sollen dann in einem angrenzenden Waldstück WSV-Hooligans den Angriff gestartet haben. Die Lippstädter flüchteten zurück zum Sportplatz am Freudenberg. Spieler und Trainer verfolgten das Treiben fassungslos. Nach dem Bericht der WZ sollen dann Trainer und Spieler des WSV eingegriffen und die Situation beruhigt haben. Laut der herbeigerückten zehn Polizeibeamten und des Lippstadter Managers Christopher Albert kam niemand ernsthaft zu Schaden.

"Ich finde das ganz schlimm. Lange war es ruhig und dann bricht es wieder aus. Rational ist das nicht nachvollziehbar. Das hat wohl viel damit zu tun, seine Männlichkeit zu zeigen. Aber es ist kein alleiniges Phänomen des WSV. So etwas kommt in allen Vereinen vor. Es ist eine Form der Jugendkultur. Bei uns gibt es zwei Tabus: Drogen und Gewalt. Wir drücken da kein Auge zu und werden versuchen herauszufinden, wer beteiligt war und Konsequenzen ziehen", wird Sabine Thrien, Fanprojekt-Leiterin und Vorgesetzte der Fanbetreuer, in der Westdeutschen Zeitung zitiert.

Autor: Krystian Wozniak

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