Auf den MSV Duisburg kommt ein unangenehmes Nachspiel zu.

Wiegel fällt aus

Jula verklagt den MSV

derwesten
12. Juli 2015, 09:22 Uhr

Auf den MSV Duisburg kommt ein unangenehmes Nachspiel zu.

Ex-Stürmer Emil Jula hat gegen die Zebras zum zweiten Mal Klage eingereicht und soll angeblich noch ausstehendes Gehalt in sechsstelliger Höhe einfordern. In erster Instanz gab das Arbeitsgericht Duisburg dem Verein Recht, dass Julas Vertrag durch den Zwangsabstieg im Sommer 2013 vorzeitig erloschen ist. Ursprünglich hatte das Arbeitspapier von Jula, der 2011 von Energie Cottbus an die Wedau wechselte und in 23 Partien nur vier Treffer erzielte, bis 2014 Gültigkeit besessen. Der MSV Duisburg muss jetzt eine Stellungnahme abgeben und nicht unerhebliche Anwaltskosten bezahlen. Verhandelt wird die neue Klage vor dem Landesarbeitsgericht. Die Partei Jula soll darauf pochen, dass der Spieler seine Arbeitskraft im Juli 2013 weiter für die Zebras zur Verfügung gestellt hat. Der MSV muss, wie schon beim ersten Prozess, genau das Gegenteil beweisen. Duisburgs Geschäftsführer Bernd Maas: „Das Ganze kostet uns nur Zeit und Geld.“

Neuzugang Andreas Wiegel wird den Zebras mehrere Wochen fehlen. Die nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in St. Johann durchgeführte Untersuchung ergab, dass in Wiegels Knie das vordere Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zuletzt war wegen der Einblutung noch keine genaue Diagnose möglich. Die Kreuzbandverletzung wird beim aus Erfurt geholten Mittelfeldspieler konservativ behandelt.

Autor: derwesten

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