KL A Hagen

Ärger um Geläuf für Relegationsspiel am Samstag

Dennis Bugla
26. Juni 2015, 09:07 Uhr

Foto: Griepenkerl

Großer Ärger um das Geläuf beim Relegationsspiel zwischen dem SSV Hagen und BW Voerde am kommenden Sonntag. Der SSV-Trainer spricht von "Wettbewerbsverzerrung".

Das zweite und entscheidende Relegationsspiel zwischen dem SSV Hagen und BW Voerde wird am Sonntag im Kirchenberg-Stadion ausgetragen - auf einem Naturrasenplatz. Ein Geläuf, auf dem die Spieler von SSV-Trainer Ömür Turhan in dieser Saison noch kein einziges Mal gespielt haben, während die Mannschaft des BW Voerde in der Meisterschaft bereits einige Male auf solch einem Platz spielen durfte.

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Dementsprechend groß ist der Ärger bei dem Hagener Trainer Ömür Turhan: "Wir haben bisher nur auf Asche oder Kunstrasen gespielt. Dass so ein wichtiges Spiel auf einem Naturrasenplatz stattfindet, obwohl das Kirchenberg-Stadion auch einen Kunstrasenplatz hat, ist für mich vollkommen unverständlich. Wir müssen der Stadt Hagen danken, dass wir diese Woche im Ischelandstadion auf Naturrasen wenigstens trainieren dürfen. Von fairem Wettbewerb kann hier keine Rede sein, das ist Wettbewerbsverzerrung."

Der Kunstrasenplatz kommt nicht in Frage, es ist logistisch nicht machbar und die Sicherheit der Zuschauer geht vor."
Peter Alexander, Vorsitzender Kreis 13 Hagen

Der Kreis 13, bei dem Peter Alexander der zuständige Vorsitzende ist, hat bereits am Anfang der Saison entschieden, dass das zweite Relegationsspiel auf einem Naturrasenplatz stattfinden wird. Er betont: "Das Spiel auf dem Kunstrasenplatz des Kirchenberg-Stadions auszutragen kommt nicht in Frage. Der Platz ist von Hügeln umgeben und die Restauration ist auch nur sehr schwer möglich. Bei 1000 Zuschauern, die wir erwarten, ist es bei aller Nachsicht das Vernünftigste, das Spiel auf dem Naturrasenplatz stattfinden zu lassen, bei dem auch Tribünen vorhanden sind."

Auf einen Nachteil für den SSV Hagen angesprochen, schmunzelte Peter Alexander indes nur: "Der SSV hat ebenfalls die Möglichkeit, auf einem Naturrasen zu trainieren. Voerde musste im ersten Spiel auch auf Kunstrasen spielen, von daher soll Herr Turhan nicht die Tatsachen verdrehen."

Autor: Dennis Bugla

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