Nach der Niederlage im entscheidenden Aufstiegsspiel gegen den SC Düsseldorf-West plant man beim FSV Duisburg die kommende Spielzeit mit Hochdruck.

FSV Duisburg

Sechs Neue - inklusive "Königstransfer"

22. Juni 2015, 13:47 Uhr
Foto: Ketzer

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Nach der Niederlage im entscheidenden Aufstiegsspiel gegen den SC Düsseldorf-West plant man beim FSV Duisburg die kommende Spielzeit mit Hochdruck.

Insgesamt sechs Neuzugänge verstärken den Tabellenzweiten der Staffel 3. Als "Königstransfer" bezeichnet Coach Heiko Heinlein wenig überraschend Andrej Walter. Der Edeltechniker lenkte mit starken Leistungen beim ebenso starken Bezirksliga-Aufsteiger Rheinland Hamborn den Blick der FSV-Verantwortlichen auf sich. "Ich bin glücklich, dass ich nun mit so einem Talent arbeiten kann", meint Heinlein.

Vom Ligakonkurrenten Arminia Klosterhardt kommen Dominik Langenberg und Alkan Özay an die Warbruckstraße. "Unser Marvin Dipold ist mit Dominik bestens befreundet, er erfüllt zudem unser Anforderungsprofil. Nach dem Abgang von Lars Glusa (SC Lintorf) brauchten wir ja noch einen Torhüter", erklärt der Trainer. Özay fällt wie Oguzhan Maminoglu und Kaan Atik (beide SF Hamborn 07) unter die Kategorie "Jugend forscht". "Die drei sind Investitionen in die Zukunft. Bei Oguzhan ist uns natürlich aber auch nicht verborgen geblieben, dass er letztes Jahr viel getroffen hat", verweist Heinlein auf die elf Treffer, die der 22-Jährige in der vergangenen Bezirksliga-Saison für die "Löwen" erzielte.

Der sechste und damit letzte Neue ist Rafet Yildirim vom SV Genc Osman. "Er ist noch eine große Unbekannte für mich. Er war bei seinem alten Klub nicht immer erste Wahl, ist aber ein junger, hungriger Spieler", begründet der Trainer den Zugang.

Und auch die Abgänge - neben Glusa - stehen nun fest: Mathias Banowski hängt die Schuhe an den Nagel und beendet seine Karriere. Tayfun Yildirim, Oguz Bayram, Ivan Prce und Aleksander Jovic verlassen die Hamborner mit "Ziel unbekannt". Gerade weil Jovic, der in der letzten Saison mit neun Treffern zweitbester FSV-Torschütze war, den Klub verlässt, halten die Verantwortlichen die Augen nach einem neuen Stürmer offen. "Um in der neuen Landesliga wirklich oben anzugreifen, brauchen wir noch zwei Top-Leute. Wir halten danach Ausschau", will Heinlein hinsichtlich der neuen Saison noch keine großen Reden schwingen.

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