Wir haben die Saison des KFC Uerdingen noch einmal unter die Lupe genommen.

Uerdinger Saisonbilanz

Aufsteiger, Absteiger, Zukunft

Krystian Wozniak
05. Juni 2015, 09:37 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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Wir haben die Saison des KFC Uerdingen noch einmal unter die Lupe genommen.

Aufsteiger
Dass Robin Udegbe (RWO), Dominik Oehlers (Schalke II) und Aliosman Aydin (SC Verl) bislang die einzigen sind, die einen neuen Verein gefunden haben, ist kein Zufall. Denn nur Keeper Udegbe und Torjäger Aydin konnten die Erwartungen erfüllen. Viele andere Spieler klopften sich nach einer wirklich starken Hinrunde wohl selbst zu sehr auf die Schulter und legten eine Rückrunde hin, die ihresgleichen sucht – in negativer Hinsicht! Ein Sieg in 17 Spielen – da kann sich am Ende kein Uerdinger beschweren, dass der KFC in die Oberliga abgestiegen ist.

Absteiger
Schon im Winter mussten die einstigen „Stars“ um Tim Rubink, Issa Issa, Assimiou Toure oder Moses Lamidi die Grotenburg verlassen. Im Sommer wird aller Voraussicht nach ein Dutzend Spieler folgen. Vor allem die vermeintlichen Winter-Verstärkungen wie Omar El-Zein, Abdelkader Maouel, Toshinori Uefune oder Patrick Jöcks blieben unter den Erwartungen. Sie konnten der Mannschaft zu keiner Zeit helfen und enttäuschten auf ganzer Linie. Dass diese Spieler noch einmal in der Regionalliga unterkommen, ist sehr unwahrscheinlich.

Zukunft
Die Frage ist, ob KFC-Präsident Lakis und seiner neuer Vize Mikhail Ponomarev große Lust auf die Oberliga verspüren? Sollten die beiden Geschäftsmänner die Ärmel hochkrempeln und versuchen die Karre aus dem Oberliga-Dreck zu ziehen, dann könnte es gut sein, dass der KFC in nur einem Jahr wieder Viertligist ist. Denn mit dem nötigen Kleingeld, welches Lakis und Ponomarev zweifelsohne besitzen, kann in der Oberliga ein Aufstiegskader geformt werden. Aber auch Wuppertal oder Hiesfeld wollen hoch – in der Oberliga ist für Spannung gesorgt

Autor: Krystian Wozniak

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