Rot-Weiss Mülheim konnte sich nicht mehr aus dem Tabellenkeller retten. Mit einer 2:8-Niederlage gingen sie in Meiderich bei 06/95 sang- und klanglos unter.

Rot-Weiß Mülheim

Das Unmögliche bleibt unmöglich

Philine Szalla
26. Mai 2015, 18:25 Uhr
Foto: Elmar Redemann

Foto: Elmar Redemann

Rot-Weiss Mülheim konnte sich nicht mehr aus dem Tabellenkeller retten. Mit einer 2:8-Niederlage gingen sie in Meiderich bei 06/95 sang- und klanglos unter.

"Vielleicht können wir das scheinbar Unmögliche doch noch möglich machen", hoffte Coach Christian Bär letzte Woche noch. Aber nach der höchsten Niederlage in der laufenden Saison steht es nun fest: Bär und seine Mannschaft werden nächstes Jahr in der Kreisliga A auflaufen, RWM kann sich nicht mehr von Tabellenplatz 14 auf einen Nicht-Abstiegsplatz retten.

"Meiderich hat uns von vornherein einfach den Schneid abgekauft. Da hat keiner gegengehalten. Es hat einfach nicht sein sollen", resümiert der Trainer Bär. Fünf Tore allein schoss der Meidericher Andre Meier gegen die Mülheimer und fegte sie somit vom Platz. Bei einem Stand von 0:4 zur Halbzeit hatten die Rot-Weissen bereits drei mal ausgewechselt - von einer Aufholjagd konnten sie zu diesem Zeitpunkt sowieso nicht mehr träumen. "Wir hatten kurzfristig mit einigen Ausfällen zu kämpfen, wir hätten den Torwart eigentlich auch auswechseln müssen, aber er hat sich durch gequält", erklärt der Trainer die Leistung seiner Mannschaft. "Das war nicht die Mannschaft, die ich kenne", fügt Bär hinzu.

Somit konnte Rot-Weiß Mülheim die letzten beiden Ziele dieser Saison nicht mehr erreichen: Letzte Woche schieden sie bereits im Fight um den Einzug in den Niederrheinpokal mit einem 1:2 gegen den VfB Speldorf aus.

Mit Blick auf die Zukunft bleibt Christian Bär positiv: "Die Mannschaft wird größtenteils so zusammen bleiben. Das macht Mut für die neue Saison", das große Ziel in der neuen Saison wird dann der Wiederaufstieg in die Bezirksliga sein.

Autor: Philine Szalla

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