Nicht nur Spieler und Trainer konnten nach dem Nicht-Abstieg aufatmen. Auch auf der Führungsebene gab es glückliche Gesichter.

SG Wattenscheid

Die Mannschaft konnte es den Kritikern zeigen

24. Mai 2015, 11:53 Uhr

Nicht nur Spieler und Trainer konnten nach dem Nicht-Abstieg aufatmen. Auch auf der Führungsebene gab es glückliche Gesichter.

Wir haben bei Vorstandsmitglied Frank Kolberg nachgefragt:

Frank Kolberg, wie viele Steine sind Ihnen nach dem Klassenerhalt vom Herzen gefallen?
Einige, aber nicht nur mir. Ich denke, jeder meiner Kollegen und alle Mitarbeiter haben bis zum Schluss mitgezittert. Es war ein nervenaufreibendes Spiel. Ich freue mich riesig für den gesamten Verein.

Gegen Wiedenbrück gab es den Beweis, dass der Kader auch als Mannschaft gut funktionieren kann.
Die meisten Spieler sind ja im Vorfeld schon verteufelt und als charakterlose Truppe bezeichnet worden. Dafür können die Jungs doch nichts. Sie sind von einer bestimmten Person geholt worden und leisten dennoch ihre Arbeit. Nicht nur am Samstag haben die Spieler es ihren Kritikern zeigen können, dass es auch anders geht.

So ein Klassenerhalt bringt doch mehr Planungssicherheit mit als der Abstieg in die Oberliga, oder?
Absolut. Allein vom Standing bringt der Klassenerhalt wesentlich mehr. Das Umfeld soll wissen, dass wir zusammen für die Regionalliga gekämpft haben. Wir müssen jetzt einfach weiter fleißig arbeiten um uns in der Liga zu etablieren und nicht wieder gegen den Abstieg zu spielen. Das wird schwer, vor allem in finanzieller Sicht, aber diese Herausforderung nehmen wir gerne an.

Mit Farat Toku haben Sie für die neue Saison einen Trainer, der mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung ein Zeichen gesetzt und zudem eine konkrete Vorstellung hat.
Das war das, was wir wollten. Farat sollte in Ruhe die neue Saison planen, egal in welche Richtung. Wir sind froh, dass er bei uns bleiben wird, zusammen mit dem Sportdirektor Hartmut Fahnenstich steckt er nun in der Kaderplanung.

Mit ersten Personalentscheidungen ist also bald zu rechnen?
Ich denke, dass es in den nächsten zwei oder drei Wochen die ersten Entscheidungen geben wird. Wir wollen uns sowohl auf als auch neben dem Platz vernünftig aufstellen. Ich hoffe, wenn alle Zahnrädchen greifen, dass wir eine ruhigere Saison spielen werden. Ich hoffe, dass wieder mehr Leute in die Lohrheide kommen um uns zu unterstützen. Für uns ist es wichtig, dass wir offen mit allen Dingen umgehen und vor allem ehrlich sind.

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