Nach einer souveränen Vorstellung über die gesamte letzte Bezirksliga-Spielzeit ist der Aplerbecker SC nach nur einem Jahr Abstinenz nun zurück in der Landesliga. Bei ihrem Aufstieg ließ die Truppe um Spielertrainer Hannes Wolf nicht nur den Top-Favoriten VfK Weddinghofen deutlich hinter sich, sondern überzeugte besonders durch attraktiven und modernen Offensiv-Fußball, der Wolfs klare Handschrift erkennen ließ.

Aplerbecker SC: Aufsteiger direkt Geheimfavorit

„System eigentlich uninteressant“

nh
06. Juli 2007, 09:19 Uhr

Nach einer souveränen Vorstellung über die gesamte letzte Bezirksliga-Spielzeit ist der Aplerbecker SC nach nur einem Jahr Abstinenz nun zurück in der Landesliga. Bei ihrem Aufstieg ließ die Truppe um Spielertrainer Hannes Wolf nicht nur den Top-Favoriten VfK Weddinghofen deutlich hinter sich, sondern überzeugte besonders durch attraktiven und modernen Offensiv-Fußball, der Wolfs klare Handschrift erkennen ließ.

Die Entscheidung mit Viererkette zu agieren, sorgte im Vorfeld der letzten Saison bei den Fachleuten zwar für reichlich Gesprächsstoff, der Saisonverlauf jedoch ließ alle Kritiker schnell verstummen. Das erfolgreiche Abschneiden seiner Elf wollte Wolf aber nicht nur daran festmachen, sondern relativiert: „Das System ist eigentlich uninteressant. Egal, ob man mit Dreier- oder Viererkette spielt, wichtig ist einzig, dass die Ordnung gehalten wird und man die Räume immer möglichst eng macht.“

Und das hat offenbar sukzessive immer besser geklappt, denn Wolf sieht den Schlüssel zum Erfolg fast ausschließlich in der Entwicklung der gesamten Mannschaft bezüglich der taktischen Disziplin. Logischerweise setzt Dortmunds Amateurfußballer des Jahres dann auch genau auf dieses Pferd für die nächste Spielzeit. Dennoch lässt er sich keine Prognose über das voraussichtliche Abschneidens seiner Elf entlocken:

“Das interessiert doch nicht. Für mich ist nur wichtig, dass wir uns ständig verbessern und den Zuschauern attraktiven Fußball bieten.“ Und davon kann man eigentlich ausgehen, denn die Neuzugänge des ASC kommen durchweg aus höherklassigen Vereinen und mit Rafik Halim (Phönix Eving) und Andreas Przybyla (1. FC Bocholt) wechseln sogar zwei Kicker zum Waldstadion, die über reichlich Oberliga-Erfahrung verfügen. Nimmt man diese Verstärkungen zusammen mit der ausgezeichneten Vereinsstruktur und dem engagierten Spieler-Trainer, kann man den Aufsteiger getrost zum engeren Favoritenkreis der Landesliga 3 zählen.

Autor: nh

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