Erst vor einem halben Jahr hat Björn Mehnert dem WSV Borussia den Rücken gekehrt. Nun, gute sechs Monate später, kehrt der Defensiv-Akteur in die Schwebebahnstadt zurück, allerdings für die zweite Mannschaft, die unter der Leitung von Ayhan Tumani steht. Mehnerts Fazit aus seiner Zeit bei Preußen Münster:

WSV BORUSSIA II: Mehnert mit Blick in die Zukunft

"Als verlängerter Arm von Coach Ayhan Tumani"

kru
23. Juni 2007, 14:40 Uhr

Erst vor einem halben Jahr hat Björn Mehnert dem WSV Borussia den Rücken gekehrt. Nun, gute sechs Monate später, kehrt der Defensiv-Akteur in die Schwebebahnstadt zurück, allerdings für die zweite Mannschaft, die unter der Leitung von Ayhan Tumani steht. Mehnerts Fazit aus seiner Zeit bei Preußen Münster: "Es ist wirklich nicht toll gelaufen. Das hatte ich mir anders vorgestellt." Und somit die Rückkehr nach Wuppertal, wo er weiß, was er hat.

"Präsident Friedhelm Runge hat mir erklärt, wie er sich das vorstellt. Ich habe mir meine Gedanken darüber gemacht und schließlich zugesagt", berichtet "Mehne", der als Führungsspieler die Jungspunde die Reserve zusammenhalten soll. "Zudem soll ich als verlängerter Arm von Tumani fungieren", erklärt der Verteidiger. "Es wurde schon beschlossen, dass kein Assistent für ihn geholt wird. Ich soll dieses Amt übernehmen."

Schließlich ist das auch schon ein Blick in die Zukunft. Nach der aktiven Karriere möchte Mehnert dem Fußball erhalten bleiben, strebt eine Laufbahn als Mann an der Linie an. "Es ist perfekt, dass ich somit schon Einblicke in den Job als Coach bekomme", freut sich der 30-Jährige. "Außerdem ist es mit Sicherheit ein großer Vorteil, dass ich mich beim WSV schon super auskenne."

Schließlich geht er nun in seine sechste Saison beim Club an der Wupper. Aber nicht nur um das runde Leder geht es bei dem kahlköpfigen Defensiven in der kommenden Spielzeit. "Ich werde mich auch mal mehr um mein BWL-Studium an der Fernuni in Hagen kümmern", betont Mehnert und fügt hinzu: "Außerdem werde ich noch beginnen, meine Trainerscheine zu machen. Ich will später unbedingt selbst an der Linie stehen."

Wenigstens der Abschluss in Münster war für ihn zufriedenstellend, es ging mit seinen Team-Kameraden nach Mallorca. "Eben da, wo alle Teams hinfahren. Aber es hat schon Spaß gemacht, war absolut in Ordnung", schmunzelt der ehemalige Dortmunder. "Zudem habe ich noch eine weitere Woche Urlaub genossen. Aber das war ganz in Ruhe, ist eigentlich nicht der Rede wert."

Autor: kru

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