Nachdem es Sonntag nach dem Meisterschaftsspiel der Kreisliga B zwischen dem 1.FC Mülheim-Styrum und dem TSV Broich 1885 nach dem Spiel zu einem Polizeieinsatz gekommen war (Revierkick.de berichtete), stehen sich die Vereinsspitzen beider Vereine unversöhnlich gegenüber. Am Montag hatte der Styrumer Geschäftsführer Detlef Weiders auf Anfrage von Revierkick.de die Vorwürfe, Spieler seiner Mannschaft hätten den Schiedsrichter attackiert, bestritten. Nun meldet sich der Trainer der ersten Mannschaft des TSV Broich zu Wort. Marcus Folgner war beim Spiel seiner Mannschaft auf der Platzanlage und schildert die Ereignisse nach dem Schlusspfiff aus seiner Sicht.

Mülheim: Unschöne Szenen in der Kreisliga B (Nachtrag)

Verband erhält Fotos der Randale

Moritz Rieckhoff
14. September 2006, 11:29 Uhr

Nachdem es Sonntag nach dem Meisterschaftsspiel der Kreisliga B zwischen dem 1.FC Mülheim-Styrum und dem TSV Broich 1885 nach dem Spiel zu einem Polizeieinsatz gekommen war (Revierkick.de berichtete), stehen sich die Vereinsspitzen beider Vereine unversöhnlich gegenüber. Am Montag hatte der Styrumer Geschäftsführer Detlef Weiders auf Anfrage von Revierkick.de die Vorwürfe, Spieler seiner Mannschaft hätten den Schiedsrichter attackiert, bestritten. Nun meldet sich der Trainer der ersten Mannschaft des TSV Broich zu Wort. Marcus Folgner war beim Spiel seiner Mannschaft auf der Platzanlage und schildert die Ereignisse nach dem Schlusspfiff aus seiner Sicht.

Marcus Folgner (Trainer TSV Broich 1885):
„Wir haben in der zweiten Minute der Nachspielzeit das Siegtor geschossen. Der Schiedsrichter hat dann noch einmal angepfiffen, um kurze Zeit später das Spiel abzupfeifen. Dann ging das los. Ich sah wie die Spieler der Styrumer die Trikots auszogen und auf den Schiedsrichter einstürmten. Die haben den Schiedsrichter dann behakt, angefasst und geschubst. Der Unparteiische hat wild mit der roten Karte umhergefuchtelt, konnte aber unmöglich erkennen, welcher Spieler ihn anging. Die hatten ja alle die Trikots ausgezogen. Einige besonnene Spieler des 1.FCMH haben den Schiedsrichter dann geschützt und ihn in die Kabine gebracht. Es ärgert mich sehr, wenn Herr Weiders behauptet, da wäre gar nichts gewesen. Wir haben Fotos von den Geschehnissen nach dem Match gemacht, diese werden gerade von offiziellen des Verbandes gesichtet und ausgewertet. Herr Weiders sollte also mal über das, was war nachdenken und ein wenig in sich kehren. Im Übrigen ist die Polizei nicht von uns gerufen worden. Unser erster Vorsitzender Bernd Borowski war der einzige Offizielle unseres Vereins im Stadion und der war es auf keinen Fall. Vermutlich ist die Polizei von besorgten Zuschauern alarmiert worden.“

Autor: Moritz Rieckhoff

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren