Nicht nur die DEL und ihre 15 Teams, sondern auch die unter dem Dach der Ligagesellschaft ESBG organisierten Zweit- und Oberligisten sind an einer professionellen Außendarstellung interessiert. Um die ist es seit zwei Wochen aber schlecht bestellt. Beide Seiten liegen ein wenig miteinander im Clinch. Es geht um die Qualität der eingereichten Lizenzierungsunterlagen.

ESBG: Lizenzierungsunterlagen kritisiert

Vereine wehren sich

11. Juni 2007, 21:53 Uhr

Nicht nur die DEL und ihre 15 Teams, sondern auch die unter dem Dach der Ligagesellschaft ESBG organisierten Zweit- und Oberligisten sind an einer professionellen Außendarstellung interessiert. Um die ist es seit zwei Wochen aber schlecht bestellt. Beide Seiten liegen ein wenig miteinander im Clinch. Es geht um die Qualität der eingereichten Lizenzierungsunterlagen.

„Die eingereichten Unterlagen sind extrem lückenhaft“, teilte DEBVize Uwe Harnos zusammen mit ESBG-Boss Oliver Seeliger heftig aus. „Wir haben erhebliche Zweifel, ob alle Teams die Lizenz bekommen.“ Die Zweitligisten müssen neben den üblichen Budgetplänen und Bescheinigungen 50.000 Euro Bürgschaft plus 50 Prozent der Defizitsumme, die in der Vorsaison entstanden ist, aufbringen. Die Drittligisten sind mit einer Bürgschaft in Höhe von 25.000 Euro dabei, dazu noch 15.000 Euro für den Reindl-Pool.

Schlecht zu sprechen sind Harnos und Seeliger auf die Dresdener Eislöwen und die Schwenninger Wild Wings. Die Sachsen haben keine Nachwuchsabteilung und keine verbindliche Kooperation mit einem anderen Verein. Schwenningen entlohnte Spieler über eine Kapitalgesellschaft, doch die Spielberechtigung lag beim Stammverein, Ratingen lässt grüßen. „Das sind Satzungsverstöße, deren Beseitigung lange angemahnt wurde“, Uwe Harnos. „Wir beharren auf Klärung bzw. Änderung.“ Diese Analyse ließen die Vertreter vieler Zweitligisten nicht auf sich sitzen. „Wir haben ebenso professionell und zügig gearbeitet, wie in den vergangenen Jahren“, stellte in der letzten Woche nicht nur Bernd Werner im Namen der Moskitos Essen fest. Man verwahrte sich gegen das doch sehr pauschale Urteil von Harnos und Seeliger.

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