Die Hoffnung der Eishockeyfans in Oberhausen auf ein Comeback der Revier Löwen ist endgültig dahin. Der Vorstand musste auf einer Infoveranstaltung für die Mitglieder eingestehen, dass die Löschung des Vereins in Betracht gezogen werden muss, da sogar wohl 4000 Euro Massekostenvorschuss fehlen, um das Insolvenzverfahren eröffnen zu können. Nach Angaben des amtierenden Vorstandes ist eine undurchsichtige Buchhaltung in den Jahren zuvor die Wurzel des Übels.

REVIER LÖWEN OBERHAUSEN: Rettung unwahrscheinlich

Auflösung steht zur Diskussion

mt
01. Juni 2007, 20:49 Uhr

Die Hoffnung der Eishockeyfans in Oberhausen auf ein Comeback der Revier Löwen ist endgültig dahin. Der Vorstand musste auf einer Infoveranstaltung für die Mitglieder eingestehen, dass die Löschung des Vereins in Betracht gezogen werden muss, da sogar wohl 4000 Euro Massekostenvorschuss fehlen, um das Insolvenzverfahren eröffnen zu können. Nach Angaben des amtierenden Vorstandes ist eine undurchsichtige Buchhaltung in den Jahren zuvor die Wurzel des Übels.

Deshalb versucht man händeringend, die Summe aufzubringen, denn ein Insolvenzverwalter hat die Möglichkeit, Finanztransaktionen der Vergangenheit genau zu prüfen. Die Hoffnung mit der Eislaufhalle in Vonderort erwies sich aus Kostengründen als nicht realisierbar. „Letztlich hätten nach der Prüfung der Feuerwehr maximal 100 Zuschauer in die Halle gedurft. Das ist wirtschaftlich nicht machbar“, sagte Vorsitzender Holger Konermann. Mit rund 1000 potenziellen Fans hatten die Löwen gerechnet. Die Alternative Abriss und Neubau einer Halle erscheint wenig realistisch. Und dass neben einem neuen Fußball-Stadion sowie einem Leichtathletik-Stadion auch eine Multifunktionshalle errichtet werden soll, interessiert praktisch keinen Fan mehr. Die
Mehrheit hat Abschied genommen.

Autor: mt

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