Nicht nur im Trainer-Bereich werden beim WSV Nägel mit Köpfen gemacht, auch das Spieler-Karussell kommt langsam in Schwung. Neben Markus Ortlieb zeichnet sich auch der Verbleib von Tobias Damm immer deutlicher ab. Der Angreifer, der derzeit von Mainz 05 nur ausgeliehen ist, einigte sich mit Wuppertals Sportlichem Leiter Achim Weber bereits auf einen Zweijahres-Vertrag, auch mit den Rheinhessen wurde der Deal so gut wie eingefädelt.

WSV: Quartett im Test, Ortlieb fast klar

Damm in der Warteschleife

gri
24. Mai 2007, 18:48 Uhr

Nicht nur im Trainer-Bereich werden beim WSV Nägel mit Köpfen gemacht, auch das Spieler-Karussell kommt langsam in Schwung. Neben Markus Ortlieb zeichnet sich auch der Verbleib von Tobias Damm immer deutlicher ab. Der Angreifer, der derzeit von Mainz 05 nur ausgeliehen ist, einigte sich mit Wuppertals Sportlichem Leiter Achim Weber bereits auf einen Zweijahres-Vertrag, auch mit den Rheinhessen wurde der Deal so gut wie eingefädelt.

Jetzt liegt es nur noch daran, ob 05-Coach Jürgen Klopp endgültig grünes Licht für einen Transfer gibt. "Davon hängt alles ab, danach könnte es ruckzuck gehen", bestätigt Damm.

Am Sonntag düste der 23-Jährige zum Saisonabschluss der Mainzer, suchte am Rande der Veranstaltung das Gespräch mit Klopp. "Beim FSV geht es momentan drunter und drüber, der Coach muss in sieben bis zehn Tagen eine neue Mannschaft aufbauen. Er hat mir aber versprochen, dass er mich nur holt, wenn ich auch spielen kann." Wenn also Mohamed Zidan gehen und Bakary Diakité (an Koblenz ausgeliehen) nicht zurückkehren sollte, dann könnte der Club wieder Bedarf im Offensiv-Bereich haben. "Ich muss abwarten, denke aber, dass es noch in dieser Woche eine Entscheidung geben wird", betont Damm.

Ob es auch in Sachen Neuzugänge so schnell geht, bleibt abzuwarten. Beim 3:2-Sieg des Wuppertaler Förderteams gegen den NEC Nijmegen (Tore: Jean-Louis Tavarez, Patrick Herman, Ramiz Pasiov) wurden gleich vier Spieler getestet: die Innenverteidiger Dimitri Steininger von Rot-Weiss Essens U19 und Daniel Voigt vom niederländischen Zweitligisten Fortuna Sittard sowie die Offensiv-Akteure Kwaku Afriyie (Rot-Weiß Erfurt) und Pardis Fradjad (Hertha Zehlendorf U19). Bis auf den 29-jährigen Voigt, der nächste Woche erneut vorspielen soll, durften sich alle auch gestern zeigen.

"Wir wollten sie noch einmal im Training sehen, da wir vom Spiel gegen Nijmegen nur die erste Stunde beobachten konnten", erklärt Co-Trainer Joachim Hopp. Sein Zusatz: "Ein abschließendes Urteil können wir uns noch nicht erlauben."

Autor: gri

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