So schnell kann´s gehen! In echt, und vollkommen erschreckend. Böses unterstelltet ihr, nähmt ihr an, dieses sei auf die letzte Niederlage von Schalke und den damit verbunden Verlust der Tabellenführung – so kurz vor Schluss – gemünzt. Viel schlimmer ist es. Mit Schrecken habe ich im Radio gehört, dass am vergangenen Wochenende beim Ruhrmarathon zwei Menschen verstorben sind.

SPORTYVES Nr. 10 – 15.05.2007

So schnell kann´s gehen!

16. Mai 2007, 20:04 Uhr

So schnell kann´s gehen! In echt, und vollkommen erschreckend. Böses unterstelltet ihr, nähmt ihr an, dieses sei auf die letzte Niederlage von Schalke und den damit verbunden Verlust der Tabellenführung – so kurz vor Schluss – gemünzt. Viel schlimmer ist es. Mit Schrecken habe ich im Radio gehört, dass am vergangenen Wochenende beim Ruhrmarathon zwei Menschen verstorben sind.

Ein etwas älterer Herr (Läufer) und ein Mann von Mitte vierzig (Rollerblader), so habe ich es jedenfalls im Ohr. Wie kann so was passieren? Letzte Woche schrieb ich etwas lakonisch von dem jungen Mädchen, das mit ungeeigneten Schuhen joggen ging und fügte an: »Besser ist es, sich im Vorfeld bei Fachleuten zu informieren, was zur Erhaltung der Gesundheit geeignet ist. «

Vielleicht kam es bei dem Einen oder der Anderen als nicht wirklich ernst gemeint an, das war es aber. Man sollte die Belastungen für den Körper, die während der sportlichen Betätigung auftreten, nicht unterschätzen. Dieses gilt auch für diejenigen, die glauben, trainiert zu sein und ihren Körper und dessen Warnsignale zu kennen. Prinzipiell mag es hier oder da durchaus möglich sein, wichtig ist es jedoch, sich als Sportler regelmäßig von einem Facharzt untersuchen zu lassen – muss ja auch nicht alle drei Monate sein, aber ein Mal im Jahr wäre schon ratsam.

Mit Bluttest, Belastungs-EKG, Lungenüberprüfung und Ultraschalluntersuchung des Herzens, um nur die wichtigsten Punkte genannt zu haben. Klar, ein Freifahrtschein ist auch ein möglicher Weise positives Ergebnis nicht. Lassen Sie es mich so sagen: Genießen sie bewusst und in Maßen; Sport, Fleisch, Süßes, Gemüse, Alkohol etc. Ausgewogen, auch mental, lebt es sich mit Sicherheit am Besten.

Bleibt jedoch nach wie vor die Frage unbeantwortet, wie es zu den Unglücken hatte kommen können? Falls es das noch nicht geben sollte, so könnte ja bei jeder Anmeldung ein ärztliches Attest vorgelegt werden müssen. Ist zwar für die Organisatoren sicherlich ein bedeutender Mehraufwand, wenn die Unterlagen auch wirklich geprüft werden müssen, doch dadurch möglicher Weise ein Leben retten zu können, sollte dieses rechtfertigen. Es geht auch nicht darum, alles mit Vorschriften zu versehen, doch oftmals scheinen die Menschen recht fahrlässig mit sich und ihrer Umwelt umzugehen. Auf mich wirkt es jedenfalls so. Hier und da, oftmals!

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