Mit drei „Hochkarätern“ hintereinander bekommt es die Mannschaft von Phönix Eving zu tun. Hatten sie letzte Woche mit dem WSV Bochum den Tabellenführer zu Gast (2:0), müssen sie diesen Sonntag zum Tabellenvierten VfB Günnigfeld, bevor es nächste Woche auf heimischem Terrain zum Derby gegen den Top-Favoriten der Liga, TuS Eving, kommt.

Landesliga 3: 5. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

„Wollen keine höheren Regionen anpeilen“

08. September 2006, 12:46 Uhr

Mit drei „Hochkarätern“ hintereinander bekommt es die Mannschaft von Phönix Eving zu tun. Hatten sie letzte Woche mit dem WSV Bochum den Tabellenführer zu Gast (2:0), müssen sie diesen Sonntag zum Tabellenvierten VfB Günnigfeld, bevor es nächste Woche auf heimischem Terrain zum Derby gegen den Top-Favoriten der Liga, TuS Eving, kommt.

Als „Wochen der Wahrheit“ wollte Phönix Trainer Klaus Kohlmann das stramme Programm seiner Mannschaft aber nicht deuten. Dafür sei die Saison noch viel zu jung und die wirklich schweren Wintermonate stünden erst noch bevor. Nach der überzeugenden Leistung gegen den WSV Bochum wird man sich aber daran gewöhnen müssen, die Mannschaft um das Trainergespann Köhler/Kohlmann im oberen Tabellendrittel zu finden. Sein erklärtes Saisonziel will Kohlmann aber auch dann nicht nach oben korrigieren, sollten die beiden nächsten Partien erfolgreich gestaltet werden: „Wir genießen vor allem die spielerische Steigerung gegenüber der letzten Saison, haben aber, bis auf Rafik Halim, nur Neuzugänge aus unterklassigen Vereinen zu verbuchen und wollen daher erstmal keine höheren Regionen anpeilen“.

Bei dem Versuch in Günnigfeld zu punkten, muss Kohlmann weiterhin auf Keeper Abi Chargui verzichten und hinter Andre Hohmann, der Dienstag wegen „eines Ziehens im Oberschenkel“ nicht trainieren konnte, steht noch ein Fragezeichen.

Ganz andere Vorstellungen vom Verlauf der Partie hat dagegen Günnigfeld Coach Sascha Etterich. Nach mäßigem Saisonstart mit einem Unentschieden und einer Niederlage gab es in den letzten beiden Partien jeweils deutliche Siege. Diese Aufwärtstendenz soll auch am Sonntag gegen Phönix fortgeführt werden: „Ich gehe zwar von einem heißen Tanz aus, aber wenn meine Mannschaft kapiert, dass sie die Evinger nicht nur mit spielerischen Mitteln besiegen kann, gehe ich davon aus das unsere gute Heimbilanz bestand haben wird“, erwartet er vor allem Einsatzbereitschaft von seinem Team, schätzt er die Evinger doch als „kampfstark und kompakt, ohne die herausragenden Einzelspieler“ ein.

Nach drei Siegen in Folge, kostete letzten Sonntag der Aufsteiger WSV Bochum erstmals den bitteren Geschmack einer Niederlage. Man darf daher gespannt sein, ob die Pleite gegen Phönix dem Aufsteiger einen Knacks versetzt hat, oder ob es bei der Mannschaft von Thorsten Legat im Stadtduell gegen den SSV Südfeldmark zu einer Trotzreaktion kommt.

Letztes Jahr lange um den Aufstieg mitgespielt, dieses Jahr nach drei Partien aber noch ohne Sieg, steht Mengede 08/20 auf einem enttäuschenden 15 Tabellenplatz. Vor allem das Spiel in Hombruch (1:3) sorgte dabei für Ernüchterung beim Anhang. Zur Halbzeit lag die Mannschaft vom Volkgarten bereits aussichtslos mit 0:3 zurück und der Anschlusstreffer gelang nur, weil Hombruch in Hälfte zwei einen Gang zurückschaltete. Es scheint, dass sich der Umbruch für die Mengeder schwieriger als gedacht gestaltet. Um den angestrebten Platz im vorderen Mittelfeld zu erreichen, wartet daher auf Trainer Mario Plechaty und sein Team noch jede Menge Arbeit.

Den 5. Spieltag tippt Klaus Kohlmann (Trainer SG Phönix Eving)

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