Bruchhagen: `DFL-Boss sollte aus dem Fußball kommen´

Wahl von Holzhäuser am Donnerstag

14. März 2007, 10:08 Uhr

Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen von Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich im Zuge der langfristigen Suche nach einem geeigneten Kandidaten für die Nachfolge des verstorbenen Werner Hackmann als Präsident des Ligaverbandes für eine `fußball-interne´ Lösung ausgesprochen. `Er sollte aus dem Fußball kommen. Ein Mann mit Stallgeruch kann viel besser einschätzen, was gut ist, er kennt sofort die Zusammenhänge´, erklärte Bruchhagen in der Bild-Zeitung. (PREVIEWENDE]Unlängst hatte der ehemalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder, den Politiker Friedrich Merz als Hackmann-Nachfolger ins Gespräch gebracht. Der CDU-Mann hatte aber sofort abgesagt. Auch andere Politiker waren bereits ins Gespräch gebracht worden. Allerdings kristallisiert sich auch im Fußball derzeit niemand heraus. Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte kein Interesse, Liga-Boss zu werden.

Auch der ehemalige Geschäftsführer und Manager von Bayer Leverkusen, Reiner Calmund, erklärte, dass er nicht zur Verfügung stehe. Bis zu den Neuwahlen im Rahmen der Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am 6./7. August in Berlin soll der derzeitige Liga-Vizepräsident Wolfgang Holzhäuser das Amt des Ligapräsidenten kommissarisch begleiten. Am Donnerstag steht auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Frankfurt/Main die Wahl Holzhäusers an.

Der Sprecher der Geschäftsführung von Bundesligist Bayer Leverkusen ist der einzige Kandidat. Als Vizepräsident wird sich Peter Peters, Geschäftsführer von Tabellenführer Schalke 04, zur Wahl stellen. Zudem soll der frühere DFL-Geschäftsführer Bruchhagen wieder in den Liga-Vorstand rücken.

Autor:

Kommentieren