Der Engländer Rio Ferdinand wird bei der EM in Portugal von draußen zuschauen müssen. Der Einspruch des 25-Jährigen gegen seine achtmonatige Sperre wegen einer versäumten Dopingkontrolle wurde abgelehnt.

Rio Ferdinand definitiv nicht bei der EM dabei

us
18. März 2004, 20:04 Uhr

Der Engländer Rio Ferdinand wird bei der EM in Portugal von draußen zuschauen müssen. Der Einspruch des 25-Jährigen gegen seine achtmonatige Sperre wegen einer versäumten Dopingkontrolle wurde abgelehnt.

Rio Ferdinand ist bei der EM in Portugal (12. Juni bis 4. Juli) zum zuschauen verdammt. Der 25- Jährige bleibt weiterhin für acht Monate gesperrt, nachdem der Verteidiger vom englischen Meister Manchester United eine Dopingkontrolle versäumt hatte. Ferdinands Einspruch gegen das Urteil wurde vom englischen Fußball-Verband FA zurückgewiesen.

Ferdinand, der die Einnahme von unerlaubten Mitteln stets bestritten hat, hatte auf eine Reduzierung der Sperre auf drei Monate gehofft. Die Entscheidung, das achtmonatige Spielverbot aufrecht zu erhalten, fällte ein unabhängiges, dreiköpfiges Gremium der FA-Einspruchskammer.

Innenverteidiger Ferdinand ist mit einer Ablöse von 46,8 Millionen Euro für seinen Transfer von Leeds United 2002 zu "ManU" der teuerste Abwehrspieler aller Zeiten.

Autor: us

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