Was für eine Wiederauferstehung: Mit 6:0 siegte der VfL Kemminghausen im Kellerduell der Bezirksliga 8 gegen den BSV Heeren. Die Dortmunder verließen dank der Treffer von Carsten Steinmann (44., 82.), Vitalij Dick (65.), Levent Ak (75.) und Robert Pflug (83.) den letzten Tabellenplatz und schöpfen wieder Hoffnung auf den Ligaverbleib. Zugleich feierte Trainer Olaf Hoberg, der bereits ab sofort statt erst zur neuen Saison gemeinsam mit Mirco Ehrenfried das Training leitet, einen Einstand nach Maß. RevierSport Online hat bei Ehrenfried und BSV-Trainer Uwe Lehnemann nachgefragt: [i]Was war da los?[/i]

Bezirksliga 8: VfL Kemminghausen fertigt BSV Heeren im Kellerduell mit 6:0 ab

"Heeren war einfach grottenschlecht"

Felix Guth
05. März 2007, 17:40 Uhr

Was für eine Wiederauferstehung: Mit 6:0 siegte der VfL Kemminghausen im Kellerduell der Bezirksliga 8 gegen den BSV Heeren. Die Dortmunder verließen dank der Treffer von Carsten Steinmann (44., 82.), Vitalij Dick (65.), Levent Ak (75.) und Robert Pflug (83.) den letzten Tabellenplatz und schöpfen wieder Hoffnung auf den Ligaverbleib. Zugleich feierte Trainer Olaf Hoberg, der bereits ab sofort statt erst zur neuen Saison gemeinsam mit Mirco Ehrenfried das Training leitet, einen Einstand nach Maß. RevierSport Online hat bei Ehrenfried und BSV-Trainer Uwe Lehnemann nachgefragt: [i]Was war da los?[/i]

Mirco Ehrenfried (Trainer VfL Kemminghausen):

Drei Faktoren führten zu diesem Ergebnis. Da war zunächst die Enscheidung, dass Olaf Hoberg ab sofort als Trainer zur Verfügung steht. Das hat einigen Spielern einen Schub verpasst. Zweitens gab es eine kleine taktische Umstellung. Vitlaij Dick, der sonst Manndecker ist, hat auf der rechten Seite gespielt und dort sehr viel Druck gemacht. Drittens war Heeren an diesem Tag einfach grottenschlecht. Die kamen gar nicht in die Zweikämpfe und sind nach dem 3:0 auseinander gefallen, so wie es uns schon in so vielen Spielen in dieser Saison passiert ist. Wir wollen die gute Stimmung jetzt mitnehmen, der Sieg hat uns Moral zurückgegeben. Die Mannschaft hat begriffen, worum es jetzt geht.

Uwe Lehnemann (Trainer BSV Heeren):

Die Niederlage war schon heftig. Die erste Halbzeit war ja noch ausgeglichen, mit dem Pausenpfiff fällt dann das 1:0 durch einen unberechtigten Freistoß. Beim 2:0 gibt es einen unberechtigten Elfmeter, das Foul war vor dem Strafraum. Zu allem Überfluss bekommt unser Spieler dafür auch noch die gelb-rote Karte. Danach sind wir auseinander gebrochen und die haben das geschickt gespielt. Wir hatten aber auch noch einige Hochkaräter, das Spiel hätte 8:3 ausgehen können. Ich sehe für uns jetzt die Felle schon davon schwimmen. Wir erzielen zurzeit keine Tore und haben noch viele starke Gegner vor der Brust. Der Kader gibt nicht mehr viele Möglichkeiten her.

Autor: Felix Guth

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