Man traute seinen Augen kaum, als man das Ergebnis des Linner SV am vergangenen Wochenende gegen den KSV Pascha Spor sah.

LINNER SV: Cherfis Minimalziel vor Heimpartien:Vier aus Zwei

Der gehobene Zeigefinger

22. Oktober 2006, 09:33 Uhr

Man traute seinen Augen kaum, als man das Ergebnis des Linner SV am vergangenen Wochenende gegen den KSV Pascha Spor sah.

Man traute seinen Augen kaum, als man das Ergebnis des Linner SV am vergangenen Wochenende gegen den KSV Pascha Spor sah. Noch vor dem Spiel hatten beide Kontrahenten betont, dass sich der 8:0-Erfolg aus dem Burgpokal-Finale nicht wiederholen wird. Sie sollten Recht behalten, schließlich erzielte Pascha Spor diesmal ein Tor, an den acht Gegentreffer änderte sich nichts. "Es war vor allem im taktischen Bereich eine sehr gute Leistung von uns", wird der Kantersieg von Linns Trainer Josef Cherfi kommentiert, der allerdings vor dem heutigen Aufeinandertreffen mit der Reserve vom SV Straelen warnt: "Wir dürfen nicht den Fehler machen, das hohe Resultat gegen Pascha überzubewerten."

Deshalb hebt er auch den Zeigefinger mit Blick auf den Widersacher: "Wir müssen konzentriert zu Werke gehen, wollen auf jeden Fall unsere Serie fortsetzen." Denn der LSV ist nunmehr seit sechs Partien ungeschlagen, was zur Folge hat, dass er sich inzwischen im gesicherten Mittelfeld festgesetzt und mit den unteren Rängen vorerst nichts zu tun hat. Doch Cherfi weiß, dass es bei der derzeitigen Konstellation schnell wieder in den Keller gehen kann: "Es ist so eng beieinander, wenn du zwei Mal verlierst, bist du ganz unten mit drin. Gewinnt man zwei Begegnungen, mischt man vorne mit."

Genau das soll seinem Team gelingen, schließlich stehen nun zwei Partien auf heimischem Boden auf dem Programm. Cherfi: "Das sind beides Aufgaben, bei denen wir punkten müssen." Sein Ziel: "Mindestens vier Zähler gegen Straelen und Odenkirchen nächste Woche." Auch die personelle Situation entpannt sich wieder. "Wir hatten unter der Woche wieder 20 Leute auf dem Platz, das war mir fast ein wenig zu viel", grinst der Coach, der seine Akteure Patrick Schnitker, Andrej Lazic und Alvaro Andre bei den Einheiten wieder dabei hat, jedoch stehen ihm diese drei Kicker gegen die Straelener Zweitvertretung noch nicht wieder zur Verfügung. Cherfi: "Aber gegen Odenkirchen könnte es klappen."

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