Am vergangenen Sonntag verputzte GSV Moers die bis dahin ungeschlagenen Sonsbecker.

GSV: Gegen Ex-Klub Freundschaften beiseite

ag
17. September 2006, 11:38 Uhr

Am vergangenen Sonntag verputzte GSV Moers die bis dahin ungeschlagenen Sonsbecker.

Am vergangenen Sonntag verputzte GSV Moers die bis dahin ungeschlagenen Sonsbecker. Für GSV-Coach Siegfried Sonntag ein ganz besonderes Erlebnis. „Das war eine tolle und sehr schöne Sache. Dieser Sieg war etwas ganz besonderes, aber auch verdient“, blickt er noch einmal zurück, um gleich den Fokus auf den heutigen Nachmittag und Olympia Bocholt zu lenken: „Jetzt gilt es gegen meine alten Klub nachzulegen und den nächsten Sieg einzufahren.“

Zum Saisonende war „Siggi“ Sonntag aus dem Münsterland in die Grafschaft Moers gewechselt, um den GSV zu übernehmen. „Ich habe noch viele Freunde und Bekannte dort, mit denen ich auch ab und zu telefoniere. Aber nachher lege ich für zwei Stunden jegliche Freundschaften beiseite, um mich voll und ganz auf meinen neunen Verein zu konzentrieren.“ Ein Stichwort, das den Gästen durchaus schwer fallen wird. Unter Woche hatte Coach Werner Buttgereit das Handtuch geworfen. Bis auf weiteres steht nun Ex-Co-Trainer Dirk Nienhaus an der Linie.

„Ich kenne ihn wie auch die ganze Truppe sehr gut. Er wird die Jungs gut einstellen, damit sie äußerst motiviert an diese Spiel herangehen, auch wenn dort jetzt viel Unruhe herrscht.“ Aber auch Sonntag wird dem in Nichts nachstehen: „Wir wollen uns jetzt unbedingt oben in der Spitze festsetzen, dafür brauchen wir den Dreier. Und insgesamt sechs Zähler aus diesem und dem Sonsbeck-Match würden uns gut zu Gesicht stehen.“ Schlusswort von Sonntag: „Bisher haben wir auf unserem heimischen Kunstrasen immer sehr gut gegen Olympia ausgesehen. So wird es auch heute sein.“

Autor: ag

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