KL´HARDT – TURA: Kessen mit „gehörigem Respekt“

ag
11. August 2006, 11:17 Uhr

Die Zeichen stehen auf Sturm – zumindest betonen beide Trainer, dass sie das Auftakt-Spiel unbedingt gewinnen möchten.

Die Zeichen stehen auf Sturm – zumindest betonen beide Trainer, dass sie das Auftakt-Spiel unbedingt gewinnen möchten. Die letzten Test verliefen jeweils positiv. Klosterhardt gewann gegen die RWO-Zweitvertetung, immerhin Verbandsligist, mit 2:0. Die TuRa siegte gegen den Bezirklisgisten VfB Lohberg ebenfalls klar. Und das Prunkstück beider Teams überzeugte. In Duisburg trafen die Stürmer Cho und Lasovic, in Oberhausen glänzte die Defensivabteilung um Asamoah, Schleisiek, Balkmann und Boldt.

„Wir werden gegen die TuRa alles geben, unseren Teamgeist, Kampf- und Laufbereitschaft dagegen setzen“, betont Linienchef Achim Meyer. Arminia-Atribute, die Ralf Kessen durchaus geläufig sind, und ihn ein wenig nachdenklich stimmen. „Ich habe gehörigen Respekt vor deren Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft. Das ist mit das Beste der gesamten Landesliga“, bilanziert der TuRa-Coach und legt selbstbewusst nach: „Wir fahren trotzdem nach Klosterhardt, um sie zu schlagen. Das ist ganz klar.“ Gegen den von ihm ernannten „Meisterschaftsfavoriten TuRa“ setzt der Oberhausener Achim Meyer auf seine Team-Trumpfkarte: „Bei unseren bisherigen Matches standen immer die gleichen dreizehn, vierzehn Leute auf dem Platz. Leider mussten wir urlaubs- und verletzungsbedingt mit einem begrenzten Kader absolvieren. Positiv gesehen, bedeutet dieser aktuelle Zustand, dass sich der anwesende Teil der Mannschaft hervorragend einspielen konnte. Unsere jungen Spieler sind heiß und dementsprechend geimpft. Ein kleines Plus für uns.“ Er schiebt nach: „Wir haben die TuRa beobachtet. Das ist eine erfahrene und abgezockte Truppe. Wir hoffen, dass sie noch keine Hierarchie gefunden haben und ihnen der Leitwolf oder das Alpha-Tier fehlt.“

88-Coach Ralf Kessen hat ebenfalls seine Hausaufgaben gemacht. „Beobachten brauchten wir Klosterhardt nicht. Wir haben doch einen Thomas Vennemann, der in dieser Saison von dort nach Duisburg gewechselt ist. Der kennt die Arminia perfekt.“ Der TuRa-Chef baut auf die Schnelligkeit seiner Truppe: „Wir werden jetzt die letzten Tage nur noch am Feinschliff arbeiten und die Spritzigkeit verbessern, damit wir den Klosterhardtern auch weglaufen können.“ Verzichten muss Kessen dabei auf Adam Gebka (Rücken-OP und drei Wochen Pause) und Manfred Tebeck. „Das ist sehr bitter mit ,Mucki’, der mit Kapselriss ausfällt. Aber dann müssen eben andere Spieler einspringen“, erklärt Ralf Kessen. Klosterhardt-Coach Meyer setzt auf seine Sturm-Neuentdeckung Peter Müller und gibt sich kämpferisch: „Wir gewinnen das Spiel mit 2:1.“ Doch da wir die TuRa noch ein Wörtchen mitreden wollen. ag

So wollen sie spielen:
Arminia Klosterhardt: Remmerde – Sahin, Schleisiek, Asamoah, Beketov – Ch. Müller, Balkmann, Broß, Boldt – Cakar, P. Müller
TuRa 88 Duisburg: Bächler – Füten, Baum, Vennemann, Zimmermann – Sengül, Raguz, Schnecker, Anastasiadis – Cho, Lasovic

Autor: ag

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