Die Situation beim TuS Helene Essen spitzt sich immer mehr zu, die letzten fünf Partien wurden allesamt verloren.

TUS HELENE: Vössing nach wie vor gelassen

kru
05. November 2006, 09:34 Uhr

Die Situation beim TuS Helene Essen spitzt sich immer mehr zu, die letzten fünf Partien wurden allesamt verloren.

Die Situation beim TuS Helene Essen spitzt sich immer mehr zu, die letzten fünf Partien wurden allesamt verloren. Dennoch sieht man Helene-Coach Oliver Vössing keineswegs ratlos, er will sein Team mit seiner kämpferischen Art aus dem Keller herausholen. Auch am letzten Wochenende gab es wieder keine Punkte, aber viel Lob von Werner Boss, Trainer des vergangenen Kontrahenten SSV Sudberg: "Helene wird von den Clubs aus dem unteren Bereich der Tabelle als erstes herauskommen, sie haben bei uns eine ordentliche Leistung abgeliefert." Doch von diesen Blumen kann sich Vössing nicht viel kaufen, er braucht mit seiner Mannschaft dringend Erfolge, um sich von den bedrohlichen Rängen zu verabschieden. Das könnte dem TuS am heutigen Sonntag gelingen, wenn der SV Burgaltendorf an der Bäuminghausstraße gastiert. RS hat sich vor dem Derby mit Vössing über die derzeitige Situation unterhalten.

Oliver Vössing, in Sudberg gab es mal wieder Lob, aber keine Zähler.

Ja, wir haben auch wirklich sehr akzeptabel agiert, doch es hakte erneut an dem alten Dilemma, dass wir die Tore nicht gemacht haben. Und dann kam nach der Halbzeit das, was kommen musste: Wir haben mit einem individuellen Fehler alles umgestoßen und somit sind wir abermals mit leeren Händen nach Hause gefahren.

Das darf heute gegen den SV Burgaltendorf nicht wieder passieren.

Absolut richtig, ein Sieg muss her. Da gibt es auch keine Ausreden mehr. Das ist ein Match nach dem Motto "Friss oder Stirb". Und wenn wir diesmal wieder nicht punkten, verlieren wir langsam den Anschluss. Doch eins muss meinen Jungs bewusst sein, Angst ist in so einer Partie unser schlechtester Berater.

Vor allem vorne will nach wie vor der Knoten nicht platzen.

Das muss sich gegen den SVA einfach ändern. Ich nehme meine Stürmer auch vor den 90 Minuten noch einmal in die Pflicht. Selbst Dirk Roenz hat noch nicht getroffen, er muss die Dinger endlich mal verwerten.

Was erwarten Sie für einen Gegner?

Ich denke, dass Burgaltendorf sehr defensiv agieren wird, auch bedingt durch die zahlreichen Ausfälle auf deren Seite. Dann werden die natürlich auf Konter lauern und ihre Chancen suchen. Zudem wird die Truppe kämpferisch alles in die Waagschale werfen und versuchen, auf unserem großen Rasenplatz die Räume eng zu machen.

Sie wirken trotz der angespannten Situation immer noch ziemlich gelassen.

Bin ich auch. Ich habe immer noch alle Hoffnungen, da wir von den unteren Teams meiner Meinung nach das größte Potenzial haben, nur müssen wir das langsam in Zählbares ummünzen. Außerdem habe ich keine Lust mehr, mir auf der Arbeit nach den Niederlagen die Sprüche anhören zu müssen.

Autor: kru

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