Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die SpVg Schonnebeck in dem heutigen Match beim SV Hilden Nord leicht favorisiert ist.

SCHONNEBECK: Start in den "goldenen Oktober"

15. Oktober 2006, 12:03 Uhr

Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die SpVg Schonnebeck in dem heutigen Match beim SV Hilden Nord leicht favorisiert ist.

Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die SpVg Schonnebeck in dem heutigen Match beim SV Hilden Nord leicht favorisiert ist. Doch Trainer Uwe Poßberg sieht das nicht so, denn er warnt vor dem Verbandsliga-Absteiger: "Die Hildener haben zuhause eine sehr gute Bilanz. Auf fremdem Geläuf kommen sie zwar bis jetzt noch nicht so in Schwung, aber auf heimischem Boden haben sie Ergebnisse wie ein 4:1 gegen Helene und ein 3:0 gegen Tgd. Essen West zustande gebracht. Das sagt schon einiges."

Deswegen weiß Poßberg, was auf sein Team zukommt: "Es wird ein ganz schweres Unterfangen. Zudem ist es der Anfang von drei ganz entscheidenden Wochen." Denn nach dem SV Hilden Nord heißen die kommenden Aufgaben Heiligenhaus und Altenessen. "Nach diesen Partien können wir sehen, ob wir mit den unteren Regionen der Rangliste wirklich nichts zu tun haben." Mit anderen Worten: Der Oktober entscheidet, wo die Reise hingeht.

Doch Poßberg ist zuversichtlich, denn die Stimmung in seiner Truppe ist hervrorragend. "Wir sind im Moment alle guter Dinge. Unter der Woche haben wir uns den Sönke Wortmann-Film 'Deutschland. Ein Sommermärchen' angesehen, das hat wirklich Spaß gemacht." Das ist nämlich auch eine Philosophie des Coaches, der auch mal die Zügel ein wenig schleifen lässt: "So ist das nun einmal, man muss die richtige Mischung finden. Mal gibt es Zuckerbrot, dann wird wieder die Peitsche rausgeholt. Man muss dafür das richtige Gespür haben." Für den Gegner aus Hilden Nord soll es heute mit Sicherheit die Peitsche geben, schließlich soll dieser wichtige Monat im Nachhinein auch zum "goldenen Oktober" werden. "Wir wollen auf jeden Fall punkten. Ein Dreier wäre natürlich der perfekte Start in die nächsten Wochen", macht Poßberg die Situation klar.

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