Was haben Landesligist VfB Günnigfeld und die Zweitvertretung von FC Schalke 04 gemeinsam?

VFB GÜNNIGFELD: Vorbereitung auf Oberliga-Niveau

14. Januar 2007, 12:01 Uhr

Was haben Landesligist VfB Günnigfeld und die Zweitvertretung von FC Schalke 04 gemeinsam?

Was haben Landesligist VfB Günnigfeld und die Zweitvertretung von FC Schalke 04 gemeinsam? Man wird sich auf Anhieb denken, wahrscheinlich nicht viel. Doch kurioserweise bereiten sich beide Teams ähnlich auf die kommende Rückrunde vor. "Mike Büskens, Coach der zweiten Mannschaft von Schalke, hat mir einen Trainingsplan zusammengestellt", berichtet Marco Ostermann, eigentlich Sportlicher Leiter des VfB, aber im Moment auch Verantwortlicher für die Einheiten an der Kirchstraße, da Trainer Sascha Etterich sich derzeit in seinem Spanien-Urlaub auf Gran Canaria befindet. "Ich bin natürlich sehr dankbar, dass wir durch meinen privaten Kontakt zu Mike auf Oberliga-Niveau trainieren können."

Dabei konnte das Kennenlernen zwischen Ostermann und dem Ex-Profi zufälliger nicht sein. Der Günnigfelder erklärt schmunzelnd: "Unsere Kinder sind gemeinsam in den Kindergarten gegangen, besuchen nun zusammen die Schule. Und bei einem Kindergartenfest kam der Kontakt zustande. Mike stand hinterm Grill, ich habe Bier gezapft."

Somit herrschen derzeit beim VfB nahezu professionelle Bedingungen, den Kickern scheint es zu gefallen: "Ich habe momentan teilweise 17 Mann auf dem Platz. So gut ist die Beteiligung nur ganz selten. Was natürlich nicht daran liegt, dass Sascha Etterich nicht auch gute Übungen präsentiert."

Einer ist bei den Rot-Blauen nicht mehr zu finden, Angreifer Tim Heuser ist zum SV Höntrop zurückgekehrt und möchte mit seinem alten Club den Aufstieg in die Bezirksliga packen. "Eigentlich schade, weil Tim schon in dem halben Jahr bei uns eine Menge gelernt hat und sicher den Sprung in die erste Elf hätte schaffen können", trauert Ostermann dem Verlust hinterher, fügt aber abschließend hinzu: "Ansonsten bleibt unser Kader so bestehen. Wir haben eine klasse Hinrunde gezeigt. Warum sollten wir dann an unserem Personal zweifeln?"

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