Der letzte vorweihnachtliche Spieltag der Landesliga 2 hat es noch mal in sich.

SSV HAGEN/HASPER SV: Lokalkracher zum Abschluss

10. Dezember 2006, 12:00 Uhr

Der letzte vorweihnachtliche Spieltag der Landesliga 2 hat es noch mal in sich.

Der letzte vorweihnachtliche Spieltag der Landesliga 2 hat es noch mal in sich. Der SSV Hagen fordert den Hasper SV am heutigen Sonntag im Ischelandstadion zum Kampf um die Hagener Vorherrschaft heraus. Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in das Lokalderby, das der HSV am ersten Spieltag für sich entscheiden konnte. SSV-Trainer Markus Gerwien sieht trotz der 2:3-Niederlage gegen Plettenberg vom letzten Sonntag gute Chancen für einen erfolgreichen Abschluss: „Gegen Plettenberg haben wir bis zur 46. Minute gut gespielt. Auch danach hat die Einstellung gestimmt. Das Zweikampfverhältnis hat sich jedoch zu Gunsten von Plettenberg verschoben. Letztlich ist das Spiel einfach unglücklich verlaufen. Im Lokalderby können die Jungs unbelastet und frei aufspielen.“ Dass ein Sieg beim Tabellen-Zweiten allerdings auch an Bedingungen geknüpft ist, stellt der Coach ebenfalls klar: „Wir müssen Gras fressen. Wenn wir es schaffen, Akteure wie Smajic aus dem Spiel zu nehmen und außerdem unsere taktischen Vorgaben umsetzen, können wir die Niederlage aus dem Hinspiel wieder wettmachen.“

Dem Optimismus des Gastgebers steht der HSV in nichts nach. Der 3:0-Sieg im Derby gegen Hagen 11 am letzten Wochenende bestätigt die Gelassenheit vor dem nächsten Lokalschlager. „Ich war mit der Leistung einverstanden. Heute müssen wir jedoch besser spielen, falls wir den Platz als Sieger verlassen wollen. Der SSV ist offensiv sehr gut aufgestellt, auch wenn sie zurzeit personell etwas gebeutelt sind. Der Rasen im Ischelandstadion ist sicherlich nicht in bester Verfassung. Keine Frage, das ist schon ein besonderes Spiel“, prognostiziert HSV-Coach Rüdiger Meyer. Sollten die „Blauen“ die heutige Partie für sich entscheiden, bestehen sogar noch Hoffnungen als Spitzenreiter in die Winterpause zu gehen. Bedingung dafür wäre ein Punktverlust von Borussia Dröschede im Spiel gegen den SV Rothemühle. Für den Trainer ist dies jedoch nur zweitrangig: „Wir haben vor der Saison mit ca. 25 Punkten bis zur Pause gerechnet. Stattdessen haben wir 31. Ich kann also auch gut damit leben als Zweiter Weihnachten zu feiern.“

Je nach Wetterbedingungen werden sich wohl 400 bis 500 Zuschauer im Ischelandstadion einfinden. Damit es für den SSV auf jeden Fall ein schöner Sonntag wird, wurde das Bier bereits für die anschließende Weihnachtsfeier kalt gestellt.

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