Die Suche nach einem weiteren Stürmer hat der 1. FC Wülfrath beendet.

WÜLFRATH: Stürmer Alperen Sipaih verpflichtet

"Hoffnungsvoller Akteur"

30. Januar 2007, 10:39 Uhr

Die Suche nach einem weiteren Stürmer hat der 1. FC Wülfrath beendet.

Die Suche nach einem weiteren Stürmer hat der 1. FC Wülfrath beendet. Alperen Sipaih hat im "RheinKalk"-Stadion angeheuert. Der 19-Jährige ging zuletzt für den finanziell abgeschmierten Liga-Konkurrenten Siegfried Materborn auf Torejagd. "Er ist ein hoffnungsvoller Akteur, der den Etat in keiner Weise belastet", berichtet sein Trainer Jörg Vollack.

Damit ist Wülfraths "Boss" Michael Massenberg erst einmal den Forderungen seines Coaches nachgekommen. Denn Vollack bemängelte zu Recht, dass er mit Florian Körs und Daniel Nigbur nur zwei Angreifer habe. Ob Sipaih die erhoffte Verstärkung ist, bleibt abzuwarten. Dass Massenberg in der aktuellen Winterpause keine großen Euro-Sprünge macht, ist mit dem Fokus auf die neue Spielzeit zu erklären. Denn dann steht die Qualifikation für die neugeschaffene Oberliga an. Doch der Zeitschuh drückt, dass weiß auch Vollack. "Ich bin der Meinung, dass wir unseren guten Vorsprung, den wir uns erarbeitet haben, durch unser abwartendes Verhalten schon verspielt haben. Andere Vereine, wie beispielsweise Westfalia Herne, haben die Planungen schon aufgenommen und können bereits Neuverpflichtungen verkünden."

Derweil sind in Wülfrath noch nicht einmal Gespräche mit den sportlichen Verantwortlichen Vollack und Joachim Dünn geführt worden. "Das ist für Joachim und mich sehr unbefriedigend", gibt Vollack zu. "Bisher sind nur Absichtserklärungen zu Stande gekommen. Wäre es zwischen meiner Frau Susanne und mir dabei geblieben, wären wir jetzt nicht seit 18 Jahren verheiratet." Denn bevor mit den Spielern verlängert wird, beziehungsweise Neuzugänge geholt werden, muss erst einmal die Trainerfrage geklärt werden. "Ich habe auch andere Anfragen auf dem Tisch, um die ich mich bisher noch nicht gekümmert habe, sie in den nächsten Tagen aber auch mal prüfen werde", müssen sich die Funktionäre beeilen, damit der Erfolgsgarant Vollack, der das Team auf Platz vier hievte, nicht von Bord gehen wird.

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