Mit Voodoo hat es nichts zu tun, aber wenn die Hamborner am Sonntag im Endspiel ums nackte Überleben kämpfen, wird Ingmar Putz alle guten Geister beschwören.

HAMBORN: Doppel-Abstieg für Küsters vermeiden

tr
26. Mai 2006, 13:57 Uhr

Mit Voodoo hat es nichts zu tun, aber wenn die Hamborner am Sonntag im Endspiel ums nackte Überleben kämpfen, wird Ingmar Putz alle guten Geister beschwören.

Mit Voodoo hat es nichts zu tun, aber wenn die Hamborner am Sonntag im Endspiel ums nackte Überleben kämpfen, wird Ingmar Putz alle guten Geister beschwören. Denn der 07-Trainer weiß genau, dass "wir jetzt nicht die Nerven verlieren dürfen. Der letzte Spieltag wird im Kopf entschieden, jeder Beistand ist uns recht."
Gegen den Aufsteiger VfB Hilden müssen die "Löwen" unbedingt gewinnen, um die Klasse zu erhalten. "Die anderen wären gerne in unserer Situation", streicht Putz das Positive heraus. "Wenn wir siegen, ist es egal, wie die anderen Ergebnisse lauten. Unsere Konkurrenten müssen jedoch erfolgreich sein und dann noch auf die anderen hoffen." Denn der letzte Absteiger wird zwischen Hamborn, Ratingen und Olympia Bocholt ermittelt. "Wenn es bei uns darauf ankam, hat es immer geklappt", macht der ehemalige Profi von Preußen Münster deutlich, dass er mit seinen Mannen drin bleiben will. "Für uns spricht noch genügend, alleine, dass wir lockerer aufspielen können als Ratingen. Wir haben zudem ein Heimmatch."
Personell wird sich jedoch nichts ändern, die "Löwen" kriechen weiterhin auf dem Zahnfleisch. "Es werden wieder Leute auf dem Feld stehen, die unter der Woche nicht trainieren konnten", überlegt Putz erneut, sich selbst in die Startelf zu stellen. "Wenn ich jetzt noch jemanden motivieren muss, ist derjenige fehl am Platz. Es gibt kein Morgen, nur ein Heute." Doch Putz weiß auch, dass "es nicht in die Richtung laufen darf, dass wir völlig verkrampfen. Wir müssen unbedingt mit Verstand spielen."
Den hat unterdessen Christian Küsters bewiesen, der am morgigen Freitag seine Freundin Katrin kirchlich heiraten wird. "Dem jungen Glück dürfen wir unter keinen Umständen einen Abgang schenken", ballt Putz die Faust. "Außerdem wäre es für die Familie Küsters fatal, einen Doppelabstieg zu verkraften, da Stefan mit Preußen Münster bereits runter in die Oberliga muss." Dahin wollten die Hamborner eigentlich vor der Saison.

Autor: tr

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