Party-Time: Speldorfs Torjäger Dirk Roenz bestritt am Sonntag gegen Goch seine 333. Partie im Trikot des VfB.

VfB SPELDORF - Roenz wurde 333

hele
08. März 2004, 11:11 Uhr

Party-Time: Speldorfs Torjäger Dirk Roenz bestritt am Sonntag gegen Goch seine 333. Partie im Trikot des VfB.

Party-Time: Speldorfs Torjäger Dirk Roenz bestritt am Sonntag gegen Goch seine 333. Partie im Trikot des VfB. Sagenhafte 180 "Buden" stehen auf seinem Konto. Und es werden wöchentlich mehr. Der 34-Jährige erzielte in der aktuellen Spielzeit bereits wieder zwölf Tore.

Rückblick: Sein Debüt gab das Speldorfer Urgestein am 14. August 1988. Unter Trainer Werner Schneider ging es damals ausgerechnet gegen Goch. Das passt, denn auch heute, Sonntag, ist die Viktoria zu Gast. Der damals 18-jährige Roenz kam nach gut einer halben Stunde beim Stande von 0:1 aufs Feld. "Erst hab ich den Ausgleich erzielt und dann, kurz vor Schluss, besorgte ich nach einem Alleingang noch den Siegtreffer", erinnert sich der "Knipser" gerne.

Lediglich zwei VfB-Auszeiten (1.FC Mülheim, Schwarz-Weiß Essen) stehen zu Buche. Ansonsten kann der Familienvater auf 14 Jahre "Blötter Weg" zurückblicken. "Eventuell werden es auch 15 Jahre. Aber im Moment tendiere ich dazu, aufzuhören", erklärt der Stürmer, der sich nach seiner aktiven Karriere auch eine Anstellung als Coach vorstellen kann. Aber eigentlich muss die 200-Tore-Marke noch geknackt werden, oder? "Dazu müsste ich noch ein Jahr dranhängen. Oder einfach 20 Mal in den ausstehenden 13 Rückrunden-Partien treffen", schmunzelt Roenz. Seine Duftmarken: 2000 und 2003 holte Roenz die Torjäger-Kanone.

Doch 2001 drohte dem Goalgetter das Aus: Ein doppelter Wadenbein-Bruch sorgte für ein Jahr Pause. Doch Roenz kehrte filmreif zurück: Der Torjäger erzielte beim Comeback gegen den FC Remscheid direkt eine "Bude". Natürlich häuften sich Angebote, auch aus der Oberliga. Doch der "eiskalte" Vollstrecker fühlt sich in Mülheim wohl: "Der Verein steht auf soliden Füßen und für 50 Euro mehr verlasse ich doch nicht den Club. Ich habe einen Verbandsligisten vor der Haustür, warum sollte ich weg?", stellt Roenz klar.

Autor: hele

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