Nervenkitzel bei kühlem Herbstwetter! Erst im Elfmeterschießen konnte sich Ratingen 04/19 gegen Niederrhein-Verbandsligist MSV Duisburg (A), der die Verlängerung in Unterzahl bestritt, mit 7:6 durchsetzen.

MSV (A) - RATINGEN 6:7 n.E. - Ende November rappelt Kasse

og
03. Oktober 2003, 11:09 Uhr

Nervenkitzel bei kühlem Herbstwetter! Erst im Elfmeterschießen konnte sich Ratingen 04/19 gegen Niederrhein-Verbandsligist MSV Duisburg (A), der die Verlängerung in Unterzahl bestritt, mit 7:6 durchsetzen.

Nervenkitzel bei kühlem Herbstwetter! Erst im Elfmeterschießen konnte sich Ratingen 04/19 gegen Niederrhein-Verbandsligist MSV Duisburg (A), der die Verlängerung in Unterzahl bestritt, mit 7:6 durchsetzen. "Für uns war das Weiterkommen Gold wert, in der nächsten Runde haben wir ein Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Da klingelt die Kasse", strich Ratingens Manager Dieter Tartemann den Stellenwert der gestrigen Partie deutlich heraus.

Alle Spieler schienen den finanziellen Background nicht begriffen zu haben. Nach starkem Beginn und zwei Toren durch Efthimiou (19.) sowie Varveri (21.) schien früh alles klar zu sein, aber weit gefehlt: Eine Unkonzentriertheit nutzte Zebra Biwa zum 1:2 (22.). Danach wurde es ganz bitter: Aus einem Ratinger Vorteil (Freistoß) wurde ein Nachteil - Konter und Elfmeter für Duisburg. Jantze traf zum 2:2 (38.). Auf Asche mühten sich beide Teams ins Elferschießen, bei dem 04/19-Keeper Hangert zwei Geschosse von Hansen und Mainka parierte. "Wir wussten, dass wir uns auf ihn verlassen konnten", scherzte Ratingens Trainer Dirk Pusch, fügte dann aber wieder ernst und reichlich angesäuert hinzu: "Nach dem 2:0 war unser Auftritt eine Katastrophe. Eigentlich eine Frechheit, was da abgeliefert wurde. So etwas darf normalerweise nicht passieren, wenn man so gut in ein Spiel startet." Immerhin blieben Stahl, Vukadinovic, Stevic, Djappa und Aydin vom berühmten "Punkt" aus cool. Jetzt freuen sich die Fans auf Lokal-Rivale Fortuna.

Autor: og

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