Neue Besen kehren gut. Zu dieser alten Erkenntnis ist man nun auch in Gladbeck gekommen.

GLADBECK: Turhal beim Highlight gegen die TSG dabei

tr
20. Oktober 2006, 09:13 Uhr

Neue Besen kehren gut. Zu dieser alten Erkenntnis ist man nun auch in Gladbeck gekommen.

Neue Besen kehren gut. Zu dieser alten Erkenntnis ist man nun auch in Gladbeck gekommen. Kaum hat Guido Naumann das Trainer-Zepter von Mustafa Turgut übernommen, wanderten drei Zähler auf das Konto der DJK. "Gott sei Dank", schnauft der neue Coach tief durch. "Aber ich habe immer noch Halsschmerzen vom vielen Schreien."

Denn der 3:1-Erfolg über Hordel zehrte schon ordentlich an den Nerven der Verantwortlichen. "Der Sieg ist aber nur wichtig, wenn wir jetzt auch in Sprockhövel nachlegen", will Naumann erst gar keinen Schlendrian bei den Germanen einkehren lassen. Denn bisher war es immer so, dass einer guten Vorstellung direkt wieder die Ernüchterung folgte. "Wenn wir jetzt etwas holen, bekommen wir einen Lauf", ist sich Naumann sicher. "Das wird so ein wichtiges Match. Danach wissen wir, ob der Weg nach oben, oder ins Niemandsland geht."

Doch dafür muss Gladbeck am Sonntag anders auftreten. Denn zum Highlight steht ihnen mit der TSG eine eingespielte Mannschaft ins Haus. "Sprockhövel hat zwar keine herausragenden Topspieler, aber die stehen kompakt und sind eine verschworene Truppe", weiß der ehemalige Hasseler, was ihn und seine Elf erwarten wird. "Wir sind immer noch keine Einheit, uns fehlen noch 30 Prozent. Das ist meine Hauptaufgabe, dieses Bisschen noch heraus zu kitzeln."

Zum Spitzenspiel wird Savas Turhal wieder an Bord sein. Der Defensive hat seine Rotsperre abgesessen. Dafür stehen allerdings noch dicke Fragezeichen hinter den Einsätzen von Irfan Durdu (zog sich gegen Hordel eine Schulterprellung zu) und Seyfualla Kalayci (Knieprobleme). Naumann: "Egal, wir müssen den Erfolg vergolden."

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren