SC HASSEL - Kader umfasst 20 Spieler plus Schlebach

hb
12. Juni 2006, 11:03 Uhr

Der SC Hassel hat seinen Kader für die kommende Verbandsliga-Saison komplett. Spielertrainer Christoph Schlebach will mit 20 Akteuren oben angreifen.

Der SC Hassel hat seinen Kader für die kommende Verbandsliga-Saison komplett. Spielertrainer Christoph Schlebach will mit 20 Akteuren oben angreifen. "Das ist ein sehr ausgewogenes Team, in dem fast alle Positionen doppelt besetzt sind", meint der sportliche Leiter Thomas Kortmann und macht aus seinen Ambitionen keinen Hehl: "Mit einer gewissen Dynamik, wie sie Wanne in der abgelaufenen Runde nach vorne getragen hat, können wir sicher um die ersten Plätze mitspielen."

Hoffnungsträger sind in erster Linie André Degenhardt und Salissou Emile. Letzterer kehrt nach nur einem halben Jahr bei seinem vorherigen Club Vestia Disteln an den "Lüttinghof" zurück. "Salissou hat bei uns bewiesen, über welch guten Torriecher er verfügt. Leider musste er aus privaten Gründen wieder nach Disteln. Da er sich aber bei uns so wohl gefühlt hat, ist er jetzt wieder da", freut sich Kortmann über den Afrikaner.

Emile soll zusammen mit Degenhardt den oft nur flauen Hasseler Sturm verstärken und dem etablierten Duo Sven Potthast/Timo Marner Feuer machen. Degenhardt wechselt vom Liga-Konkurrenten SG Langenbochum zum Sportclub. Nach Herten war der 20-jährige Angreifer zuvor von Westfalia Herne ausgeliehen worden. "André ist schnell und durchschlagskräftig", denkt Kortmann, dass Degenhardt den Grün-Weißen weiter helfen kann.

Mit Marc Oepping vom Bezirksligisten Wacker Gladbeck vervollständigt ein Mann für die linke Außenbahn die Mannschaft. "Er ist von Christoph Schlebach entdeckt worden und konnte im Probetraining überzeugen", berichtet Kortmann. Zuvor waren bereits Christian Röder (SV Schermbeck, Abwehr), Claudio de Manna (Germania Gladbeck, Abwehr oder defensives Mittelfeld) und Tobias Kohllöffel (SV Sodingen, Abwehr) als Zugänge bekannt gegeben worden. Aus der eigenen A-Jugend kommen neben Seyit Ersoy, der in der Rückrunde bereits erste Erfahrungen in der Verbandsliga schnuppern konnte, Tim Heidbredder, Nikolas Striebe und Yilmaz Kocaoglu hoch.

Von den insgesamt sechs Abgängen schmerzt in Hassel vor allem der Verlust von Kapitän Mike Kühn und Abwehrrecke Henning Marpe. "Ihn hätten wir gerne gehalten, aber er wollte zu seinen Freunden vom FC Recklinghausen zurück", weiß Kortmann.

Dafür entschied sich Keeper Holger Pischetsrieder nach einigem hin und her doch zu einem Verbleib im Gelsenkirchener Norden. Somit wird es auch in der nächsten Serie einen völlig offenen Kampf um die Nummer eins in Hassel bleiben, denn Konkurrent Martin Rosikon hat seine Verbandsliga-Tauglichkeit ebenfalls längst bewiesen.

Autor: hb

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