Gladbecks Spieler-Trainer Frank Schiel hat durch die Winterzugänge einen enormen Qualitäts-Sprung seiner Germanen ausgemacht. Besonders Samuel Umerah hat es ihm angetan.

GLADBECK: Schiel von Umerah überzeugt

08. Februar 2005, 10:08 Uhr

Gladbecks Spieler-Trainer Frank Schiel hat durch die Winterzugänge einen enormen Qualitäts-Sprung seiner Germanen ausgemacht. Besonders Samuel Umerah hat es ihm angetan. "Yakubu Adamu und Samuel kennen sich", berichtet Schiel, wie es zur ersten Kontakt-Aufnahme kam.

GERMANIA GLADBECK: Schiel von Umerah überzeugt
"Profis machen was falsch"

Gladbecks Spieler-Trainer Frank Schiel hat durch die Winterzugänge einen enormen Qualitäts-Sprung seiner Germanen ausgemacht. Besonders Samuel Umerah hat es ihm angetan. "Yakubu Adamu und Samuel kennen sich", berichtet Schiel, wie es zur ersten Kontakt-Aufnahme kam. "Samuel suchte einen Club, kam auf Yakubus Empfehlung vorbei und wir haben ihn genommen."

Und Umerah fügte sich beim ersten Test gegen Hamborn (2:1) gleich mit einem Doppelpack ein. "Es war ein guter Einstand, so einen haben wir gesucht", ist Schiel angetan. "Er ist 1,97 Meter groß, da hat es jeder schwer, an den Ball zu kommen. Obendrein kann er auch noch gut mit der Kugel umgehen."

Seit drei Wochen stecken die Gladbecker in der Vorbereitung. "Es ist normal, dass sich ein wenig Müdigkeit breit macht", zeigt Schiel Verständnis für den momentanen Durchhänger. "Zum Glück haben die Jungs nur leichte Blessuren, aber keine schlimmen Verletzungen. Ich muss heute sogar drei Mann runter in die Zweite schicken." Die Erste läuft um 15 Uhr beim niederrheinischen Spitzenreiter aus Homberg auf. "Ein sehr guter Test für uns", freut sich Schiel auf eine brisante Begegnung.

Aber nicht nur das Team muss ackern, auch die Verantwortlichen hinter den kulissen stricken fleißig an der Oberliga-Lizenz. "Es ist für den Club das erste Mal, deswegen von enormer Bedeutung", hat der 39-Jährige den Aufstieg noch nicht aus den Augen verloren. "Wir haben zwar neun Zähler Rückstand, aber was alles möglich ist, sieht man auch beim Schiedsrichter-Skandal."

Dass Partien geschoben werden, ist für den ehemaligen Hasseler keine Neuigkeit. "Da bin ich mit Sodingens Coach Jürgen Wellmann konform. Aber das Ausmaß ist schon sehr überraschend", kann Schiel die Bundesliga-Spieler nicht verstehen: "Wenn Profis, die Millionen verdienen, 20.000 oder 30.000 Euro brauchen, machen sie was falsch." tr

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