Sechs Pleiten in Folge haben das Sunderner Nerven-Kostüm enorm beansprucht. Mit dem 5:2-Sieg über TuS Hordel sind die strauchelnden Sauerländer aber wieder ins Gleichgewicht geraten.

HORDEL / SUNDERN: Frage nach der Leistungsstärke

tr
17. Oktober 2003, 10:20 Uhr

Sechs Pleiten in Folge haben das Sunderner Nerven-Kostüm enorm beansprucht. Mit dem 5:2-Sieg über TuS Hordel sind die strauchelnden Sauerländer aber wieder ins Gleichgewicht geraten.

Sechs Pleiten in Folge haben das Sunderner Nerven-Kostüm enorm beansprucht. Mit dem 5:2-Sieg über TuS Hordel sind die strauchelnden Sauerländer aber wieder ins Gleichgewicht geraten.

TuS-Trainer Marco Szczygiel erinnert sich: "Was wir im RevierSport gelesen haben, hat uns schon angestachelt. Allievis Aussage, gegen uns nur einen Zähler zu holen, sei lächerlich wollten und haben wir richtig gestellt. Danke." Hordels Manager Jörg Versen: "Mit solchen Aussagen habe ich kein Problem. Sundern hat verdient gewonnen. Wir müssen die Fehler bei uns suchen."

Diesen Entwicklungs-Prozess haben die Sunderner hinter sich. "Wir haben mit einer schwierigen Serie gerechnet, aber dass wir so schlecht aus den Startlöchern kommen, hat uns doch gewundert", erklärt Szczygiel. "Wir sind als Heim-Team bekannt. Bisher lief es aber auch zu Hause nicht. Das haben wir geändert." Am Sonntag kommen die "Rand-Kicker" mitten ins Revier. Um 15 Uhr warten die STV Horst-Emscher-Husaren. "Wir brauchen auch vor denen keine Angst haben", zeigt sich Szczygiel selbstbewusst. "Aus den kommenden vier Partien müssen wir neun Punkte holen. Denn mit Iserlohn, Lüdenscheid und Hohenlimburg treffen wir auf direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt."

Eine ähnliche Situation bietet sich den Hordelern. Am Sonntag (15 Uhr) kommt es zu großen "Show-Down" gegen Westfalia Herne. "Der SCW wird überall als Übermannschaft gefeiert", gibt Versen die Favoriten-Rolle ab. "Wir laufen unseren Ansprüchen hinterher. Vielleicht bauen wir uns aber genau gegen Herne wieder auf."

Das ist auch notwendig, um den Anschluss an die Tabellen-Spitze nicht komplett aus den Augen zu verlieren. "Natürlich machen wir uns unsere Gedanken", berichtet Versen. "Die Leute haben Ansprüche, hinken aber den Erwartungen hinterher. Wir sind mit anderen Zielsetzungen in diese Serie gestartet. In den nächsten Spielen wird sich zeigen, ob Anspruch und Leistung übereinstimmen."

Auf den Coach lässt der Funktionär unterdessen nichts kommen: "Sergio ist fachlich top. Wir haben in der vergangenen Spielzeit zwei Trainer gehabt und sind trotzdem abgestiegen. Da stellt sich doch die Frage, ob die Truppe überhaupt so leistungsstark ist?"

Autor: tr

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