Der SV Westfalia Rhynern geht mit einem stark veränderten Gesicht in die kommende Saison. Nur noch neun Spieler aus dem Vorjahres-Kader sind den Hammer Vorstädtern erhalten geblieben.

RHYNERN - Kleine will HSV wieder hinter sich lassen

08. Juli 2005, 11:12 Uhr

Der SV Westfalia Rhynern geht mit einem stark veränderten Gesicht in die kommende Saison. Nur noch neun Spieler aus dem Vorjahres-Kader sind den Hammer Vorstädtern erhalten geblieben.

Der SV Westfalia Rhynern geht mit einem stark veränderten Gesicht in die kommende Saison. Nur noch neun Spieler aus dem Vorjahres-Kader sind den Hammer Vorstädtern erhalten geblieben. Das, obwohl die Truppe von Trainer Jörg Schmitz nach einer sensationellen Rückrunde den vierten Platz belegte.

Eine hohe Vorgabe für die nächste Serie, an der sich die Verantwortlichen vom „Papenloh“ messen lassen wollen. „Wir würden gerne wieder unter den ersten Fünf landen und erneut unsere Konkurrenten in der Stadt, die Hammer Spielvereinigung hinter uns lassen“, gibt Dr. Arnulf Kleine, neuer Fußball-Abteilungsleiter der Lippestädter, zu.

Der Orthopäde und Sport-Mediziner mit Praxis in Wuppertal, wo auch ein Großteil der Spieler medizinisch versorgt wird, hat erst kürzlich das Amt von Journalist Jörg Beuning übernommen. Kleine ist in Rhynern geboren und kickte von 1978 und 1988 in der Jugend und der ersten Mannschaft des SVW und war zuletzt als stellvertretender Vorsitzender des Gesamtvereins tätig.

Für den Höhenflug in der Verbandsliga macht Kleine vor allem Coach Schmitz und den Sportlichen Leiter Andreas Kersting verantwortlich. „In der Winterpause hatten wir noch befürchtet, dass es gegen den Abstieg geht. Aber dann haben es die beiden verstanden, aus der Mannschaft eine Einheit zu formen, die dann auch Erfolg hatte“, erklärt der Facharzt.

Kleine bedauert den Weggang von Spielern wie Markus Dahlhoff (tritt wegen seines Studiums sportlich kürzer), Vartan Daldalian, Rafael Arlet und Mark Ellbracht (bei der SpVg. Bönen im Gespräch). Gleichzeitig entdeckt er im aktuellen Kader, der am Sonntag um 11 Uhr die Vorbereitung aufnimmt, vor allem in einer Person eine neue Führungskraft. „Uwe Grauer kann von seinen sportlichen Qualitäten und seinem Intellekt der Kopf der Mannschaft werden“, hält der 44-Jährige große Stücke auf den Ex-Profi, der von Schalkes Reserve den Weg nach Rhynern fand.

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