Eigentlich sollte Speldorfs Trainer Piero Lussu am Freitag im Essener Uni-Klinikum am Ohr operiert werden.

SPELDORF: Lussus OP verschoben, Janßen brennt

tr
29. Januar 2007, 11:25 Uhr

Eigentlich sollte Speldorfs Trainer Piero Lussu am Freitag im Essener Uni-Klinikum am Ohr operiert werden.

Eigentlich sollte Speldorfs Trainer Piero Lussu am Freitag im Essener Uni-Klinikum am Ohr operiert werden. Doch es kam anders. "Er war gerade vorbereitet, da kam plötzlich ein Notfall dazwischen", berichtet sein "Co" und aktueller Chef-Coach Stefan Janßen. "Deshalb ist er erst einmal bis zum heutigen Sonntag entlassen worden. Der Eingriff wird nun morgen vollzogen."

Das bedeutet, auch am Mittwoch, wenn der nächste Test gegen den VfL Bochum II ansteht, ist Lussu nicht dabei. "Er soll sich auskurieren, denn wir brauchen ihn mit seiner ganzen Power in der Meisterschaft", vertritt Janßen den ehemaligen Osterfelder nicht nur gegen Bochum, auch heute bei Westfalia Herne. Der SCW startet bereits am kommenden Sonntag in die Rückrunde, steht also voll im Saft. "Wir haben gerade erst den Grundlagenbereich abgeschlossen", will Janßen das Ergebnis nicht überbewerten. "Wir müssen im Vergleich zum Wuppertalspiel die Nachlässigkeiten in der Abwehr vermeiden. Gelingt es uns, können wir zufrieden sein, egal wie das Resultat lautet."

Derweil muss sich Janßen bezüglich des Zusammenhaltes keine Gedanken machen. "Bis auf ein, zwei Mann ziehen alle mit. Aber unser Sportlicher Leiter Michael Klauß und ich lassen auch keine Schludereien zu." Janßen weiter: "Das Motto 'ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch' gibt es bei uns nicht, da wir ein Team haben, das charakterlich in Ordnung ist."

Hochbetrieb herrscht unterdessen im Lazarett. Janßen kuriert derzeit noch die Folgen einer Bronchitis aus und hat auch noch mit einer angerissennn Adduktorensehne zu kämpfen. Thorsten Schmugge wurde an beiden Leisten operiert, Said Daftari musste sich mit seinem eingerissenen Meniskus unters Messer legen und Dennis Rommel plagt eine Entzündung im Fuß. Dafür ist jedoch Damiano Schirru in Herne wieder einsatzbereit. "Auf den Vergleich mit der Westfalia freue ich mich besonders, da ich ein gutes Verhältnis zu diesem Club hege", brennt Janßen auf sein Debüt als Linienchef.

Autor: tr

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