Beim VfL Bochum gibt es derzeit so viele Verletzte, dass selbst die Verantwortlichen kaum noch nachhalten können, wer gerade bei welchem Arzt ist.

VfL Bochum

Bergmann: "Wollen einstelligen Platz"

22. März 2012, 15:35 Uhr

Beim VfL Bochum gibt es derzeit so viele Verletzte, dass selbst die Verantwortlichen kaum noch nachhalten können, wer gerade bei welchem Arzt ist.

So fiel die Verletzung von Jonas Acquistapace, der über eine Blockade im Sprunggelenk klagt, am Mittwoch fast unter den Tisch, zumal ja Takashi Inuis Oberschenkelprellung für Gesprächsstoff sorgte. Selbst Andreas Bergmann hat zu Beginn einer Pressekonferenz immer Mühe alle angeschlagenen Spieler aufzuzählen. Während er neben den fünf Schwerverletzten hofft, am Freitag um 18 Uhr gegen Ingolstadt Inui und Acquistapace doch noch einsetzen zu können, hat er solche Ansprüche bei Lukas Sinkiewicz und Kevin Vogt, die gerade erst ins Mannschaftstraining eingestiegen sind, aus seinen Überlegungen gestrichen.

Am Donnerstagnachmittag füllten deshalb Christian Mengert und Kevin Freiberger die Trainingsgruppe auf. Die Mannschaft für Freitag stellt sich quasi von alleine auf. Faton Toski kehrt nach abgelaufener Gelbsperre auf die linke Außenverteidigerposition zurück, Björn Kopplin dafür wieder auf die rechte Seite und Mimoun Azaouagh (Kieferbruch) wird durch Slawo Freier in der Raute rechts vertreten.

Trainer Bergmann geht sogar noch weiter. "Trotz aller personellen Probleme, wollen wir auf jeden Fall einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Schließlich hat die Endplatzierung auch wirtschaftliche Konsequenzen." Bisher hat der VfL für das Spiel gegen Ingolstadt 10.000 Tickets abgesetzt. Vielleicht hoffen ja einige Fans auf ein ähnliches Spektakel wie beim Hinspiel, als der VfL nach einem 3:1-Rückstand mit 5:3 gewann.

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