Im Hinspiel waren die Vorzeichen noch anders herum. Der Aufsteiger WSV Bochum galt als Underdog gegen den gut besetzten Erler SV. Dennoch konnte sich die Truppe von Trainer Thorsten Legat damals mit 2:0 durchsetzen. Nicht nur deshalb denkt Legat: „Die wollen unbedingt die Revanche, unterschätzt werden wir nicht mehr.“

Landesliga 3 Westfalen: Vorschau: Erler SV - WSV Bochum

Erle will sich neuen Heimnimbus erarbeiten

kub/kru
04. Februar 2007, 12:34 Uhr

Im Hinspiel waren die Vorzeichen noch anders herum. Der Aufsteiger WSV Bochum galt als Underdog gegen den gut besetzten Erler SV. Dennoch konnte sich die Truppe von Trainer Thorsten Legat damals mit 2:0 durchsetzen. Nicht nur deshalb denkt Legat: „Die wollen unbedingt die Revanche, unterschätzt werden wir nicht mehr.“

Gerade auch wegen der guten Vorbereitung, die der WSV hingelegt hat. Gegen den Verbandsliga-Aufsteigsaspiranten Germania Gladbeck erreichte man ein 2:2-Unentschieden, die Reserve von Wattenscheid 09, Liga-Konkurrent von Gladbeck, wurde mit 2:0 abgefertigt. „Und wir haben richtig tollen Fußball gezeigt, die SGW hatte nur eine einzige Torchance“, ist der Ex-Profi begeistert, weiß aber auch: „Das zählt heute alles nichts, wir müssen von Beginn an da sein.“

Die Gelsenkirchener Gastgeber freuen sich auf das heutige Spiel gegen den WSV Bochum. „Endlich geht es wieder los“, gibt Erles Trainer Mike Dierig die Stimmung aus der Mannschaft wieder. „Und endlich kommt der WSV Bochum zu uns. Da haben wir aus dem Hinspiel noch einiges gut zu machen. Denn das haben wir mit 0:2 verloren.“

In Erle hat sich die Mannschaft gewandelt. „Wir haben in der Pause fünf Spieler abgegeben und fünf neue geholt. Daher war die Vorbereitung vor allem dadurch geprägt, dass wir die Neuen integrieren mussten“, erklärt Dierig. Zudem sind die neuen Erler allesamt unter 22 Jahre alt.

Demgemäß durchwachsen waren auch die Ergebnisse in den Testspielen. Immerhin sah Dierig eine positive Tendenz in den letzten Spielen. Doch diese Resultate zählen sowieso nichts mehr. Gegen die Mannschaft von Thorsten Legat wollen die Erler unbedingt gewinnen, denn „mit einem Sieg können wir uns in der Tabelle nach vorne arbeiten und würden beispielsweise auch den WSV überholen“, so der Coach.

Zudem soll in der Sportanlage am Forsthaus wieder ein neuer Heimnimbus aufgebaut werden, der durch zwei Schlappen zu Hause in der Hinrunde ewas angekratzt wurde. Personell kann Dierig mit zwei Ausnahmen aus dem Vollen schöpfen. Christian Kwyas‘ weiche Leiste wird wohl operiert werden müssen und Neuzugang Hayrettin Cetin ist im Training umgeknickt.

„Wir werden von Beginn an aggressiv ins Spiel gehen und versuchen, den Gegner sofort unter Druck zusetzen“, sind Dierig und seine Mannschaft gewillt, den ersten Rückrundensieg einzufahren.

Autor: kub/kru

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