Für das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch gegen Argentinien musste Oliver Neuville verletzt absagen. Der Wolfsburger Thomas Brdaric rückt für den Stürmer von Borussia Mönchengladbach ins Aufgebot.

Neuville verletzt - Brdaric rückt nach

tw
07. Februar 2005, 17:22 Uhr

Für das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch gegen Argentinien musste Oliver Neuville verletzt absagen. Der Wolfsburger Thomas Brdaric rückt für den Stürmer von Borussia Mönchengladbach ins Aufgebot.

Oliver Neuville vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach muss aufgrund einer Verletzung auf seinen Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft am Mittwoch in Düsseldorf beim Länderspiel gegen Argentinien (20.45 Uhr/live in der ARD) verzichten. Für den Stürmer wurde der Wolfsburger Thomas Brdaric nachnominiert. Neuville, der erst am Sonntag für den an der Wade verletzten Lukas Podolski vom Zweitligisten 1. FC Köln berufen worden war, musste wegen einer Wadenzerrung, die er sich am Sonntag beim 3:2 der Borussia gegen den SC Freiburg zugezogen hat, am Montagmorgen absagen.

Zudem laboriert Kapitän Michael Ballack, der erst am Montag anreist, noch an einer Grippe. Insgesamt hat DFB-Trainer Jürgen Klinsmann 20 Spieler für das erste Länderspiel des Jahres gegen Argentinien aufgeboten. Nicht mit dabei sind die verletzten Robert Huth vom FC Chelsea (Bänderanriss im Knie) und Philipp Lahm vom VfB Stuttgart (Ermüdungsbruch). Zudem sagte Sebastian Deisler seine Teilnahme ab. Er wolle sich erst einmal beim FC Bayern durchsetzen.

Ballack fehlte dementsprechend am Montag im Training der deutschen Mannschaft, genauso wie sechs weitere Akteure. Per Mertesacker pausierte wegen einer Erkältung, Patrick Owomoyela wegen einer leichten Oberschenkelverletzung. Ein Einsatz der drei angeschlagenen Spieler ist aber laut DFB-Trainer Joachim Löw nicht gefährdet. Trainingsfrei hatten außerdem Brdaric sowie die drei Bremer Frank Fahrenhorst, Fabian Ernst und Miroslav Klose, die am Sonntag noch in der Bundesliga im Einsatz waren. Damit konnte Bundestrainer Jürgen Klinsmann am Montag lediglich 13 Akteure auf dem Trainingsplatz begrüßen.

Autor: tw

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