Am Mittwoch erwartet der VfB Stuttgart in seinem zweiten Champions-League-Spiel Manchester United. Das englische Vorzeigeklub steht nach sieben Spielen wie gewohnt in der Spitzengruppe der Premier League.

ManU kommt mit Starensemble ins Schwabenland

tok
29. September 2003, 22:10 Uhr

Am Mittwoch erwartet der VfB Stuttgart in seinem zweiten Champions-League-Spiel Manchester United. Das englische Vorzeigeklub steht nach sieben Spielen wie gewohnt in der Spitzengruppe der Premier League.

Mit Manchester United gibt am Mittwoch (20.45 Uhr) der reichste Fußball-Klub der Welt bei den sparsamen Schwaben seine Visitenkarte ab: Im ersten Heimspiel in der Champions League erwartet der VfB Stuttgart das Vorzeigeteam von Sir Alex Ferguson.

Unter dem gebürtigen Schotten liegt "ManU" auch in dieser Saison wie gewohnt auf Erfolgskurs: In der Champions League fertigten die Engländer zum Auftakt Panathinaikos Athen mit 5:0 ab und auch in der Premier League steht Manchester nach sieben Spielen in der Spitzengruppe - Tendenz steigend.

Mit dem 4:1-Sieg bei Leicester City feierte United dabei am Samstag eine gelungene Generalprobe für den Auftritt in der "Königsklasse": "Das war wohl unsere beste Leistung in dieser Saison. Unser Zusammenspiel war hervorragend", war auch Ferguson nach dem dritten Saisonsieg seines Teams zufrieden.

Herausragender Spieler seines Teams war wieder einmal Angreifer Ruud van Nistelrooy, der in Leicester gleich drei Treffer erzielte. Mit sieben Toren aus sieben Spielen führt der Niederländer die Torschützenliste der Premier League an.

Dennoch zeigt sich VfB-Coach Felix Magath vor der Partie relativ unbeeindruckt von den Qualitäten des Stürmerstars: "Natürlich kann er ein Spiel allein entscheiden. Aber wir haben Fernando Meira und Marcelo Bordon hinten drin. Ich denke, die können ihn kontrollieren", sagte Magath, dessen Team beim 3:0 beim TSV 1860 München ebenfalls zu überzeugen wusste.

Neben van Nistelrooy werden jedoch weitere Weltstars im Aufgebot der Engländer stehen: So kehrt Paul Scholes nach seinem Leistenbruch genauso ins Team zurück wie Kapitän Roy Keane, der in Leicester vorzeitig ausgewechselt worden war. Einziger Ausfall der Briten bleibt Ole Gunnar Solskjaer, der nach einer Knie-OP auf Eis liegt.

Autor: tok

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