Der nächste Ausfall ist da. Die Partie der Oberhausener in Hamburg musste abgesagt werden.

RWO: Masuch und der anstehende Vertragspoker

cb
06. März 2006, 09:07 Uhr

Der nächste Ausfall ist da. Die Partie der Oberhausener in Hamburg musste abgesagt werden. "Uns war das schon fast klar", erklärte Keeper Daniel Masuch, "nachdem das Match in St. Pauli ausfiel, hatten auch wir mit der Absage gerechnet. Schade, wir hätten gerne gespielt."

Der nächste Ausfall ist da. Die Partie der Oberhausener in Hamburg musste abgesagt werden. "Uns war das schon fast klar", erklärte Keeper Daniel Masuch, "nachdem das Match in St. Pauli ausfiel, hatten auch wir mit der Absage gerechnet. Schade, wir hätten gerne gespielt."
Jetzt drohen mehrere englische Wochen, für RWO zum Glück "nur" zwei durch die Verlegungen in Wattenscheid und Hamburg. Der Schlussmann hakt ein: "Mir ist das egal, ich bin froh, wenn wir viele Partien haben. So bleibt zwischendurch kaum Zeit, großartig nachzudenken."
Die er aber neben dem Platz braucht, schließlich steht in den kommenden Monaten die Entscheidung an, wie es mit der beruflichen Zukunft von Masuch weiter geht. Kein Geheimnis: RWO will den Leistungsträger unbedingt halten. Ein erstes Gespräch wurde im Trainingslager in der Türkei geführt, ein zweites folgte vor kurzem zwischen Masuch-Berater Egon Flad und Oberhausens Sportlichem Leiter Thomas Dietz. Ergebnis: "Es waren sehr angenehme Unterhaltungen", berichtet der Torwart.

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Dem aber noch weitere folgen müssen, um eine Einigkeit zu erzielen. Denn der 28-Jährige steht vor einer ganz wichtigen Entscheidung: "Für mich ein Scheideweg", grübelt Masuch, "in Oberhausen gefällt es mir sehr gut, die Kameradschaft stimmt absolut. Zudem sieht man, hier entsteht etwas." Auf der anderen Seite sind bereits einige andere Clubs auf den ehemaligen Osterfelder aufmerksam geworden. So hört RS aus der Nachbarschaft, dass Essens Sportlicher Leiter Olaf Janssen durchaus hellhörig wird, wenn es um den Keeper der Kleeblätter geht. Besonders vor dem Hintergrund, dass sich RWE-Schlussmann Dirk Langerbein nach der Saison eventuell andersweitig orientiert. Allerdings ist der Ligakonkurrent nicht der einzige Club, der mitbekommen hat, wie konstant Masuch bisher seinen Regionalliga-Dienst verrichtet hat. Der momentan überall Gelobte erklärt: "Wenn ein höherklassiges Angebot kommen sollte, ist doch klar, dass ich mich damit beschäftigen muss. Als Sportler muss man überlegen, wenn man solche eine Chance geboten bekommt."
Aber noch ist es nicht soweit, erster Ansprechpartner bleibt RWO, wo es Masuch geschafft hat, in wenigen Monaten aus dem großen Schatten von Oliver Adler heraus zu treten. Schluss-Satz des Torwarts: "Ich habe bisher mit keinem anderen Verein gesprochen, jeder weiß, ich fühle mich hier gut aufgehoben."

Autor: cb

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