Am 19. August 2005 gab es das erste Treffen mit Arie van Lent. Im Pokalmatch gegen Eintracht Frankfurt bereitete der Neu-Essener per Kopfballablage das 2:0 vor.

RWO: Zweites Saison Treffen mit Luft-Tier van Lent

cb
09. Februar 2006, 21:18 Uhr

Am 19. August 2005 gab es das erste Treffen mit Arie van Lent. Im Pokalmatch gegen Eintracht Frankfurt bereitete der Neu-Essener per Kopfballablage das 2:0 vor.

Am 19. August 2005 gab es das erste Treffen mit Arie van Lent. Im Pokalmatch gegen Eintracht Frankfurt bereitete der Neu-Essener per Kopfballablage das 2:0 vor.
Am Freitag kommt das "Luft-Tier" wieder ins Niederrheinstadion, diesmal mit RWE und wieder werden sich die Wege mit Benjamin Reichert mehr als nur ein Mal kreuzen. Das RWO-Urgestein berichtet: "Wir müssen auf den zweiten Ball achten, da Arie in der Luft kaum zu bezwingen ist." Der Zusatz des Allrounders: "Wir sind heiß und gut drauf. Ich war beim Essener Match gegen Düsseldorf im Stadion, ich weiß, was auf uns zukommt."

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Das weiß auch Ronny Ernst, der betont: "Schon eine besondere Partie für mich, ich hatte drei schöne Jahre bei RWE. Aber die Punkte müssen bei uns bleiben, Essen kocht auch nur mit Wasser." Der Rechtsverteidiger wird es vermutlich vermehrt mit Serkan Calik oder mit Ferhat Kiskanc zu tun bekommen. Ernst: "Serkan kenne ich noch, der ist ein großes Talent. Aber egal, wer kommt, wir verstecken uns nicht. Auch nicht vor einem van Lent, denn wir wissen, wir sind auf einem guten Weg, auch spielerisch, daher werden wir es dem Gegner sicherlich sehr schwer machen am Freitag."
Ins gleiche Horn bläst Reichert, der unterstreicht: "Wenn wir so spielen, wie in den letzten Partien, sind wir nicht chancenlos." Trainer Harry Pleß blickt zurück: "Zuletzt gelang es Hertha BSC II im September, bei uns zu treffen. Daher werden wir nicht euphorisch in die Begegnung gehen, aber sehr selbstbewusst." Reichert fügt an: "Vielleicht haben wir den Vorteil mit dem schwierigen Boden, denn RWE muss kommen, wir können etwas abwarten."
Abwarten heißt es auch, wenn es um die Zukunft des Eigengewächses geht, in der Türkei wurde ein erstes Sondierungsgespräch geführt, am Dienstag erklärte Reichert im Rahmen des Sponsorentreffens: "Ich bin nicht umsonst seit 15 Jahren im Verein. Wenn wir die Klasse halten, sehe ich gute Chancen, weiter hier zu spielen." Schluss-Satz des Kickers zu der Sponsoren-Veranstaltung: "Super, wie viele Leute da waren. Hier wird wirklich etwas aufgebaut, in der letzten Zeit hat es so etwas nicht gegeben."

Autor: cb

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