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RWO: Richtungsweisender November beginnt gegen Hertha

cb
04. November 2005, 11:26 Uhr

Vielleicht sind die "Zückerchen" von Oberhausens Notvorstands-Mitglied Frank Steinebach der Grund für die letzten beiden Dreier. Der Rechtsanwalt berichtet: "Nach dem Sieg über den WSV habe ich versprochen, die Kosten für Bootsführerscheine für die ganze Gruppe zu übernehmen.

Vielleicht sind die "Zückerchen" von Oberhausens Notvorstands-Mitglied Frank Steinebach der Grund für die letzten beiden Dreier. Der Rechtsanwalt berichtet: "Nach dem Sieg über den WSV habe ich versprochen, die Kosten für Bootsführerscheine für die ganze Gruppe zu übernehmen. Gestern wurde die Mannschaft zum Italiener La Terrazza eingeladen. So sage ich Dankeschön für die zuletzt guten Leistungen."
Die am Samstag ab 14 Uhr gegen Hertha BSC II von Kapitän Tobias Schäper auf das Feld geführt wird, da der eigentliche Amtsinhaber Lars Heller ebenso wie Danijel Gataric nach der fünften Gelben Karte aussetzen muss. Dafür werden Dalibor Gataric und Andreas Saur in die erste Elf rutschen. Coach Harry Pleß: "Wir haben zuletzt ordentlich gepunktet, das war eine Befreiung für die Mannschaft. Jetzt kommt mit Hertha die beste aller Amateurmannschaften. Wir dürfen auf keinen Fall größenwahnsinnig werden, da ich weiß, wir haben gegen Leverkusen nur mit viel Glück gewonnen."
Und gegen die Zweitvertretungen rappelte es noch jedes Mal im Karton. Elf Gegentore stehen gegen Hamburg, Köln, Bremen und Leverkusen auf dem Konto. "Und jetzt kommt die stärkste Truppe", warnt der Trainer, "aber zuletzt haben wir drei Mal zu Hause zu Null gespielt. Ich hoffe, unsere tolle Geschlossenheit, die zuletzt endlich belohnt wurde, macht uns wieder stark."
Um den richtungsweisenden November mit den Begegnungen gegen Hertha, Münster, Chemnitz und Jena erfolgreich zu gestalten. Pleß: "Ich schaue nur von Spiel zu Spiel. Jetzt ist Hertha entscheidend. Die kommen mit einer tollen Truppe, da sitzt ein Talent wie Florian Hube auf der Bank, hinter dem bin ich schon lange her." Schluss-Satz vom ehemaligen Lüneburger: "Berlin hat die letzten beiden Partien verloren, ist dennoch Favorit. Wenn wir die Konzentration über 90 Minuten hoch halten können, können wir auch trotz unserer Ausfälle die nächste Überraschung schaffen."

Autor: cb

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