Auch beim 1:3 beim FC St. Pauli gab es für RWO nichts zu holen. Besonders vor dem Wechsel haben die Oberhausener Lehrgeld bezahlt.

RWO: Die Einzelkritik

cb
29. August 2005, 09:24 Uhr

Auch beim 1:3 beim FC St. Pauli gab es für RWO nichts zu holen. Besonders vor dem Wechsel haben die Oberhausener Lehrgeld bezahlt.

Auch beim 1:3 beim FC St. Pauli gab es für RWO nichts zu holen. Besonders vor dem Wechsel haben die Oberhausener Lehrgeld bezahlt. Hier die Einzelkritik der Spieler.

Daniel Masuch (3+): Keine Chance bei den Gegentoren. Ansonsten die Ruhe selber, eine ganz starke Tat gegen Sebastian Wojcik (59.).

Ronny Ernst (4): Pech vor dem 0:1, als er ausrutschte. Auch vom Doppelpass vor dem 0:2 vernascht. Tolle Flanke auf Cyrille Bella (71.), zu oft mit dem Versuch der langen Bälle.

Andreas Saur (3): Gute Partie des Abwehrchefs. Ein Querschläger, ansonsten der beste Defensivakteur. Wie Ernst Pech, als er vor dem 1:3 erst klärt und dann wegrutscht.

Lars Heller (5): Stand völlig neben den Schuhen, speziell vor dem Wechsel. Verlor fast alle Zweikämpfe, die Pässe landeten beim Gegner. War nachher selber fassungslos.

Marcel Landers (4-): Musste zur Pause raus. Vorher eine gute Ecke, die restlichen Vorstöße gingen komplett in die Hose. Hinten mit Problemen gegen den quirligen Kvicha Shubitidze, der die Oberhausener nach Belieben tunnelte.

Danijel Gataric (5): Das war ein schwarzer Tag für den Youngster. Versuchte sich in unzähligen Einzelduellen, die alle an den Gegner gingen. Nach hinten wie Landers dauernd von Shubitidze vernascht.

Jörg Scherbe (4-): Ein Flanken-Schuss, den Hollerieth hielt. Ansonsten verpufften die ruhenden Bälle, nach hinten wie der Rest der Elf ohne die nötige Ruhe und Ordnung.

Tobias Schäper (3+): Über die 90 Minuten der beste und engagierteste Oberhausener. Nahm den Kampf gleich zu Beginn an, leider fast alleine.

Dalibor Gataric (5): Durfte nur eine Halbzeit ran, der Wechsel nach dem Pausentee war logisch. Hinter den Spitzen mit einem Schuss, ansonsten gingen die Bälle innerhalb von Sekunden zum Gegner. Die Ruhe fehlt, auch mal den einfachen Pass zu spielen. Vor dem 0:2 nur Zuschauer.

Sead Mehic (5): Fand nie in die Partie. Bekam auch nur wenige brauchbare Bälle, die konnte er nicht behaupten. Kein Torschuss.

Cyrille Florent Bella (5): Da muss mehr kommen. 70 Minuten nicht auf dem Platz, dann die dicke Chance zum Ausgleich, die er neben das Tor setzte.

Mario Schwarz (2-): Die beste Halbzeit des Angreifers. Ungemein fleißig, klar, dass er das Tor erzielte. Vorher schon ein schöner Schuss, der knapp neben dem Tor landete.

Mehmet-Ali Sirin (3-): Wie Schwarz. Man sah, er brannte nach seiner Einwechslung. Mit dem Versuch, die Partie alleine zu drehen, leider immer nur bis zum Abschluss oder dem finalen Pass. Dann war ein Paulianer zur Stelle.

Autor: cb

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