Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Regionalligisten Rot-Weiss Essen zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt. Der Tabellenführer der Gruppe Nord muss wegen mangelnder Sicherheit zahlen.

Rot-Weiss Essen muss 2000 Euro Strafe zahlen

19. Mai 2004, 14:55 Uhr

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Regionalligisten Rot-Weiss Essen zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt. Der Tabellenführer der Gruppe Nord muss wegen mangelnder Sicherheit zahlen.

Wegen mangelnden Schutzes des Schiedsrichter-Assistenten und einem nicht ausreichenden Ordnungsdienst muss Nord-Regionalligist Rot-Weiss Essen 2000 Euro bezahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Im Regionalliga-Spiel der Essener gegen den Wuppertaler SV am 10. April war Schiedsrichter-Assistent Sascha Thielert in der 65. Spielminute von einem Feuerzeug am Kopf getroffen worden. Gegen die Entscheidung des Einzelrichters kann der Verein binnen 24 Stunden nach Zugang eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen.

Gelsdorf bleibt bei RWE erhalten

Unterdessen hat sich der Aufstiegsfavorit mit Trainer Jürgen Gelsdorf darauf verständigt, die Zusammenarbeit zwei weitere Jahre fortzusetzen. Der 51-Jährige, der in der Saison 2002/03 mit dem VfL Osnabrück in die zweite Bundesliga aufgestiegen war und den Verein anschließend verlassen hatte, arbeitet seit dem 23. September 2003 bei den Essenern. Dort hatte er Holger Fach abgelöst, der nach nur drei Spielen in Essen zu Borussia Mönchengladbach gewechselt war. Mit Essen ist Gelsdorf seit zwölf Spielen ungeschlagen.

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